Harras: Neuer Radweg endet im Nichts

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Runter vom Radlweg, rein in die motorisierte Blechlawine. Die neue Radlerspur am Harras endet in einer Gefahrenstelle für die Pedalritter. Eine Entschärfung ist nicht in Sicht

München - Im Zuge des Harras-Umbaus wurden auch neue Radwege rund um den Platz angelegt, auch entlang der Plinganserstraße. Doch stadteinwärts hört die neue Radlspur unvermittelt an der Lindenschmitstraße auf.

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Die Radler müssen sich nun an dieser Engstelle in den vierspurig tosenden Verkehr einordnen. Nach 400 Metern beginnt stadteinwärts wieder eine neue Radlspur. Wieso man diese Lücke nicht gleichmit entschärft hat?

„An dieser Stelle ist kein Platz, da müsste man die Wände der Häuser nach außen rücken“, so der Projektleiter für den Harras-Umbau, Michael Schaller. Es sei auch kein Straßenumbau nördlich des Harras geplant. Schaller: „Es gibt andere Fahrradrouten, auf die die Radler ausweichen können.“

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Dafür gibt es gute Nachrichten für die Albert-Roßhaupter-Straße, die Richtung Luise-Kiesselbach-Platz auch noch ein trostloses Bild abgibt. Auch hier ist das ehemalige Tramgleis noch asphaltiert. Hier wird gerade ein Straßenumbau vorbereitet, der mehr Platz für Radler und Fußgänger bringen und auch noch mehr Grün und Bäume ins Straßenbild bringen soll.

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