38-Jähriger stellt sich als Opfer dar

Hat er Banken um Millionen geprellt?

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Marcus N. auf der Anklagebank.

München - Er soll Banken im großen Stil betrogen haben. Eine halbe Million hier, eine halbe Million dort – wer weiß das schon so genau? Marcus N. (38) angeblich nicht – vor Gericht stellt er sich als unwissendes Opfer dar.

Sein Geschäftspartner Roland M. sei der Drahtzieher gewesen: „Ich war jung und dumm, habe ihm alles geglaubt. Der Mann hat mich hinters Licht geführt und ausgenutzt!“

Eben dieser Roland M. wurde schon im Dezember zu vier Jahren und neun Monaten Knast verurteilt – mit ungedeckten Schecks hatte er Banken in mehreren Städten betrogen. Das Geld floss direkt auf das Konto einer Immobilienfirma. Sein „unwissendes Opfer“ Marcus N. beschuldigte er da der Mittäterschaft: „Mein Spezl sollte Geschäftsführer werden, weil er hohe Schulden hatte. Er war für die Kapitalanlage zuständig. Ich habe das Unternehmen gegründet und die Schecks eingereicht.“

Schon am ersten Verhandlungstag am Mittwoch wurde klar: Es wird nicht einfach, den Richter von der Geschichte zu überzeugen.

tos

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