Aufhübschen zur Wiesn

Bahnhof, Alter Peter, Karlstor: München macht sich fein!

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De alte Peter in der Altstadt.

München - Kurz vor der Wiesn macht sich München fein. Wir zeigen, wo in München gerade gewerkelt, geschraubt und geputzt wird.

Wie sagte FJS einst so schön: „In Bayern gehen die Uhren anders – aber richtig.“ Damit das auch in ­Zukunft so bleibt, werden derzeit alle acht Uhren am Alten Peter in Form gebracht. Doch das ist nicht alles: Kurz vor der Wiesn macht sich München fein. Die Sanierung des Karlstors am Stachus liegt in den letzten Zügen, und damit der Hauptbahnhof in Zukunft strahlt, will die CSU etwas Neues. Die Details:

Karlstor: Der erste Blick auf die frische Fassade

Gut, das Gerüst steht noch – aber die Sicht auf die frisch gestrichene Fassade ist schon frei. Schauen Sie mal unten: Die Plane am Karlstor ist weg! Seit dem 6. Juli läuft die Sanierung des Wahrzeichens am Stachus, die erste seit 1994. Als Farbe hat man „Historisch-Altweiß“ ausgesucht, auch die Wappenschilder und die Steinplastiken im Durchgang waren nicht mehr top in Schuss. Jetzt leuchtet’s wieder richtig, dieses Stück München – und endgültig fertig soll’s Mitte September sein. Grad rechtzeitig vor der Wiesn, wenn die Welt zu Gast ist …

Besserer Hauptbahnhof?

Dass der Hauptbahnhof ­saniert werden muss, ist klar. Als erstes kommt mal das Dach über der Gleishalle dran: Da braucht’s neues Glas und stabilere Metall­teile. Wobei … wenn man schon mal anfängt … ­CSU-Stadtrat Richard Quaas will Oberbürgermeister ­Dieter Reiter (SPD) per Antrag dazu bringen, bei der Bahn vorstellig zu werden – mit der Idee, doch gleich die ganze Halle schöner zu machen. Unter anderem ist die Rede von einem „neuen, farblich ansehnlichen Anstrich“.

Alter Peter: Turmuhren haben Schrauben locker

Karl Valentin ist widerlegt! Der stellte ja einst die berühmte Frage, warum der Alte Peter gleich acht Zifferblätter hatte (damit acht Leute gleichzeitig die Uhr lesen können). Derzeit ist das freilich anders, denn grad ­werden an allen acht Uhren die Schrauben ausgetauscht, die die Uhrzeiger mit der Zeigerwelle verbinden. Grund: Rost. Dafür werden die Uhrzeiger (zwischen 2,30 und 2,75 Meter lang, bis zu 24 Kilo schwer) teils abmontiert. Valentin (?) sei Dank werden die Arbeiten aber zeitlich versetzt durchgeführt. Dauer: schätzungsweise vier Wochen.

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