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Nach Platzverweis am Hauptbahnhof: Randalierer fällt über zwei Bahn-Mitarbeiter her

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Von: Josef Ametsbichler

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Ein Sicherheitsdienst-Mitarbeiter der Deutschen Bahn. (Symbolbild)
Zwei Sicherheitsdienst-Mitarbeiter der Deutschen Bahn hat der Randalierer bei dem Einsatz verletzt. © Bundespolizei

Zwei Bahn-Mitarbeiter hat ein Randalierer aus Glonn (Kreis Ebersberg) am 2. Weihnachtsfeiertag am Münchner Hauptbahnhof verletzt.

München/Glonn - Am Montagabend (26. Dezember) verletzte ein 28-Jähriger, der des Hauptbahnhofes verwiesen werden sollte, zwei Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit.

Zwischen einem 28-jährigen Eritreer und einer Streife der Deutschen Bahn Sicherheit kam es laut Mitteilung der Bundespolizeiinspektion gegen 19.15 Uhr am Ausgang Arnulfstraße des Münchner Hauptbahnhofs zu einer Auseinandersetzung. Der Mann hielt sich demnach mit Freunden am Treppenaufgang auf. Die Gruppe konsumierte Alkohol und rauchte im Bahnhofsgebäude. Die Streife der Deutschen Bahn Sicherheit verwies alle Personen daraufhin aus dem Bahnhof.

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Aggressiv und alkoholisiert: Eritreer schlägt wegen Platzverweis zu

Während sich die Freunde kooperativ zeigten und der Aufforderung Folge leisteten, verhielt sich der in Glonn (Kreis Ebersberg), Wohnende laut Polizeibericht sofort äußerst aggressiv gegenüber den Security-Mitarbeitern. Der Aufgebrachte griff demnach beide, als er aus dem Bahnhof geführt werden sollte, unvermittelt tätlich an.

Durch Faustschläge gegen Kopf und Körper wurden die 33 und 56 Jahre alten DB-Securitykräfte leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzten. Tritten konnten beide ausweichen, schildert die Polizei den Hergang. Ein dritter DB-Mitarbeiter stürzte beim Verbringen des Eritreers am Treppenabgang und verletzte sich. Der 43-Jährige begab sich zur Abklärung der Verletzung in eine Notfallklinik. Er war den Beamten zufolge nicht mehr dienstfähig.

1,2 Promille Alkohol - Polizei ermittelt

Während sie den Aggressor zu Boden rangen spuckte der mit 1,2 Promille alkoholisierte Afrikaner nach einem der Sicherheitsmitarbeiter und traf diesen am Arm, berichten die Beamten weiter. Der Asylbewerber sei im April 2015 erstmals ins Bundesgebiet eingereist. Gegen ihn werde von der Bundespolizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Er konnte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen die Wache freien Fußes verlassen.

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