Halbzeit bei Bauarbeiten

Hauptbahnhof: Der neue Look ist schon zu erahnen

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Der neue Look ist schon zu erahnen

München - Der Umbau des Sperrengeschoss unter dem Bahnhofsplatz geht in die zweite Runde: Am Wochenende schlossen die Stadtwerke den Umbau für die MVG im südlichen Bereich des Bauwerkes ab.

Halbzeit im Untergrund: Der Umbau des Sperrengeschoss unter dem Bahnhofsplatz geht in die zweite Runde: Am Wochenende schlossen die Stadtwerke den Umbau für die MVG im südlichen Bereich des Bauwerkes ab.

Damit sind die Zugänge zur Schillerstraße und zur Bayerstraße Süd wieder zugänglich. Und ein bisschen kann man erahnen, wie das Sperrengeschoss nach dem Umbau ausschauen wird: Die neuen Böden, Wand- und Deckenverkleidungen und die Milchglasfassade der Lichtwand sind schon zu sehen.

Jetzt zieht die unterirdische Wanderbaustelle auf die westliche Hälfte des Zwischengeschosses weiter. Dort soll auch ein neues MVG-Kundencenter entstehen. Außerdem wird der Zugang Bayerstraße West saniert. Deshalb ist dieser ab Montag Abend geschlossen. Auch der Zugang zum östlichen Trambahnsteig sowie einer der Zugänge zur Schützenstraße bleiben zu.

MVG-Chef Herbert König: „Wir sind mit diesem komplexen Bauprojekt bisher im Zeit- und Kostenplan.“ Der Umbau des Sperrengeschosses läuft nach MVG-Mitteilung von Freitag noch bis Anfang 2014. Ursprünglich war allerdings die Rede von „Ende 2013“. Seit Juni 2011 wird dort gearbeitet.

Die Modernisierung kostet 20 Millionen Euro. Anlass für die Erneuerung des 1980 errichteten Bauwerks waren Schäden an der Bausubstanz. Feuchtigkeit und Streusalzrückstände waren über die Fugen ins Innere des Bauwerks gelangt, weshalb auch die Fugen des Bauwerk bis an die Oberfläche erneuert werden müssen.

Auch die Deutsche Bahn will ihr Zwischengeschoss unter der Arnulfstraße sanieren. Die Bauarbeiten dort sollen kommendes Jahr beginnen und rund ein Jahr lang dauern.

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