CSU vs. SPD

Hauptbahnhof: Streit um Autos

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CSU und SPD streiten um den autofreien Vorplatz.

München - Heute beschäftigt sich der Planungsausschuss der Stadt mit den Plänen der Bahn für den Neubau des Hauptbahnhofes und dem damit verbundenen Verkehrskonzept. Streit ist vorprogrammiert:

Die CSU will am Bahnhofs-Vorplatz weiter Autos passieren lassen, die SPD nur noch Tram, Bus und Lieferverkehr.

„Der Hauptbahnhof muss weiter per Auto erreichbar sein“, so CSU-Stadtrat Manuel Pretzl. Zwei Fahrspuren sollten für den Individualverkehr bleiben.

Widerspruch kommt vom Bündnispartner SPD: „Das Konzept lebt auch von dem freien Bahnhofsvorplatz“, pocht Christian Amlong. An den Seiten des Platzes dürften Autos ja weiterhin fahren. Und es sind 34 Kurzzeitparkplätze an Arnulf- und Bayerstraße geplant.

Das neue Konzept folgt einem Stadtratsbeschluss von 2007. Da hatte der Stadtrat einstimmig für eine Änderung des Bebauungsplanes am Hauptbahnhof gestimmt, somit auch mit den Stimmen der CSU. Im Beschluss steht: „Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Bahnhofplatz durch weitgehende Fernhaltung des Kfz-Verkehrs“ und „Der Bahnhofplatz soll zukünftig neben dem ÖPNV und dem Radverkehr überwiegend den Fußgängern und dem Aufenthalt vorbehalten bleiben.“ Heute wird das Thema voraussichtlich vertagt.

So soll der Hauptbahnhof einmal aussehen

J. Welte

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