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Hauptstadt der Straßencafés: Wo es in München die meisten gibt

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München hat mehr als 2,5-mal so viele Straßencafés wie Köln zu bieten

München - Bei Straßencafés haben Münchner die Qual der Wahl: In der Landeshauptstadt gibt es fast 2000 Freischankflächen - 2,5-mal so viele wie in Köln! Der große Stadtteil-Überblick.

Sonnenbrille auf – und ab ins Straßencafé! Bei dem Wahnsinns-Frühlingswetter wollen die Münchner nur eins: Endlich wieder Sonne tanken. An jeder Ecke haben die Café-Betreiber Tische und Stühle ins Freie gestellt, die Gäste schlürfen in der Sonne Cappuccino und Sprizz. Urlaubsfeeling in München – der Stadt der Straßencafés!

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) zählt in der Landeshauptstadt insgesamt 1968 Freischankflächen – vom kleinen Bäcker mit zwei Tischen bis zum großen Straßencafé. 2,5 Mal so viele wie in Köln – dort gibt es gerade mal 800! Und es werden immer mehr: Allein im Vergleich zum Vorjahr (2010: 1942) sind 26 Freischankflächen dazugekommen – ein Plus von 1,3 Prozent. „Wir verzeichnen über die Jahre einen stetigen Anstieg“, sagt KVR-Sprecherin Daniela Schlegel. Hochburg ist die Innenstadt mit insgesamt 924 Freischankflächen: Alleine in der Ludwigvorstadt gibt es 354 Straßencafés, gefolgt von der Maxvorstadt (291) und Altstadt (279). Auch in der Au/Haidhausen kommen Fans der Freiluft-Gastro auf ihre Kosten: In 203 Cafés wird hier der Kaffee unter freiem Himmel aufgetischt. In Allach-Untermenzing dagegen ist keine einzige Freischankfläche gemeldet, in Aubing-Lochhausen-Langwied nur eine. Besonders begehrt sind bei den Gastronomen – klar – die Freischankflächen auf der Südseite. Der Platz an der Sonne ist allerdings eine Preisfrage: „Bei vergleichbaren Faktoren wie Größe und Lage sind die Mieten auf der Sonnenseite tendenziell teurer als im Schatten“, erklärt Stephan Kippes, Geschäftsführer vom Immobilienverband Deutschland (IVD).

Damit die Gäste auch bei kühleren Temperaturen nicht bibbern, stellen viele Gastronomen Heizstrahler auf. Im gesamten Stadtgebiet sind 518 Strahler beim KVR gemeldet. Die meisten stehen in Schwabing-Freimann (235) und Schwabing-West (100). Kein Wunder – hier liegt die Flaniermeile Leopoldstraße mit ihren unzähligen Bars und Cafés. In der Ludwigvorstadt-Isarvorstadt sind es dagegen gerade mal 15!

Übrigens: Mit etwas Glück kriegt man im Straßencafé neben Cappuccino & Co. auch die große Liebe serviert. Einer Studie des Onlineportals Flirtpub zufolge flirten 28,8 Prozent der deutschen Singles am liebsten im Straßencafé. Ein Hoch auf den Frühling!

C. Schmelzer

Anzahl der Freischankflächen

Stadtteil 2011 2010
1 Altstadt-Lehel 279 k. A.
2 Ludwigvorstadt-Isarvorstadt 354 k. A.
3 Maxvorstadt 291 k. A.
4 Schwabing-West 119 119
5 Au-Haidhausen 203 203
6 Sendling 92 89
7 Sendling-Westpark 16 16
8 Schwanthalerhöhe 121 118
9 Neuhausen-Nymphenburg 120 118
10 Moosach 12 12
11 Milbertshofen-Am Hart 22 22
12 Schwabing-Freimann 105 105
13 Bogenhausen 18 18
14 Berg am Laim 16 16
15 Trudering-Riem 8 8
16 Ramersdorf-Perlach 20 20
17 Obergiesing 63 65
18 Untergiesing-Harlaching 50 51
19 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln 14 14
20 Blumenau-Kleinhadern-Großhadern 5 4
21 Pasing-Obermenzing 9 6
22 Aubing-Lochhausen-Langwied 1 1
23 Allach-Untermenzing 0 0
24 Feldmoching-Hasenbergl 5 5
25 Laim 25 23
Gesamt 1968 1942

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