Tierparkbrücke

Schluss mit dem Chaos!

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Das Baureferat will auf der Tierparkbrücke eine eigene Spur für Radler schaffen.

München - Das Chaos an der Tierparkbrücke hat ein Ende. Das Baureferat plant auf der Tierparkstraße eine eigene Spur für Radler und Tempo-30-Zone.

Täglich fahren rund 17 000 Fahrzeuge über die Thalkirchner Brücke, doch es sind die nichtmotorisierten Teilnehmer, die Sorgen machen. Fahrradfahrer, Kinderwägen, Fußgänger – in den Sommermonaten herrscht auf dem kombinierten Rad- und Gehweg, der zum Tierpark und zur Isar führt, dichtes Gedränge. „Das führt oft zu Konflikten und gefährlichen Situationen“, sagt Peter Geck von der Straßenverkehrsbehörde gegenüber Hallo München.

Nun will die Stadt die Lage entzerren. Nach den Sommerferien saniert sie die Fahrbahn in der Tierparkstraße auf der Thalkirchner Brücke bis zur Siebenbrunner Straße und nutzt das zur Verbesserung für den Rad- und Fußverkehr. „In der Tierparkstraße und auf der Thalkirchner Brücke sind weder regelkonforme Rad- noch Gehwege vorhanden, deswegen besteht dringender Handlungsbedarf“, heißt es in einem ­Schreiben des Baureferates.

Der Plan der Stadt, um das Fußgänger-Radler-Chaos zu entwirren: „Künftig sollen die Radfahrer nicht mehr auf dem kombinierten Rad- und Gehweg fahren, sondern in einem markierten Schutzstreifen direkt auf der Fahrbahn“, erklärt Geck. Dort seien die Radfahrer sicherer, zusätzlich wird zu ­deren Schutz die Tierparkstraße ab dem Thalkirchner Platz bis einschließlich der Thalkirchner Brücke zur Tempo-30-Zone.

Der rund 1,5 Meter breite Schutzstreifen, der von der Isar-Westseite auf deren Ostseite führt, wird auch für die Fahrradfahrer in der Gegenrichtung freigegeben sein.

mak

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