Hellabrunn: Darum musste Löwin Tombi sterben

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Löwin Tombi wurde 19 Jahr alt

München - Die Nachricht hat viele Freunde des Tierparks Hellabrunn erschüttert: Löwin Tombi  musste eingeschläfert werden. Jetzt ist bekannt, warum das Raubtier so gelitten hat:

Die vor 14 Tagen verstorbene Löwendame litt an einem bösartigen Milchdrüsen- und Lungenkrebs. Das ergab die Untersuchung am Institut für Tierpathologie der Ludwig-Maximilians- Universität. Die Krankheit befand sich bereits in einem so fortgeschrittenen Stadium, dass umliegende Organe wie Niere, Lunge, Magen und Darm von Metastasen betroffen waren.

Dies erklärt, warum die 19-jährige Löwin in den Wochen vor ihrem Tod apathisch wirkte und keine Nahrung mehr zu sich nahm. „Durch dieses Obduktionsergebnis sehen wir uns in unserer Entscheidung bestätigt, Tombi von ihrem qualvollen Leiden erlöst und eingeschläfert zu haben“, so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. Tierärzte und –Pfleger behalten die verbliebene Löwin Inka, ebenfalls 19 Jahre alt, derzeit unter ständiger Kontrolle.

Inka hat nach dem Tod von Tombi zunächst keine Auffälligkeiten gezeigt und ausreichend gefressen. Dennoch bleibt zu beobachten, wie die greise Löwin auf lange Zeit den Verlust der langjährigen Gefährtin verkraftet.

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