Hellabrunn: Sorge um Nashornbaby

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Der kleine Panzernashornbulle hat noch keinen Namen, macht aber schon große Sorgen

München - Große Sorge um das süße Panzernashorn-Baby, das am Samstag um 13.42 Uhr im Tierpark Hellabrunn geboren wurde. Am Montag verschlechterte sich plötzlich sein Zustand.

Zwar waren die Mutter, Panzernashorn-Dame Repti (23), und ihr Nachwuchs nach der problemlosen Geburt wohlauf – der kleinen Nashorn-Bulle trank auch brav bei seiner Mutter und schien sich langsam an seine neue Welt zu gewöhnen. Doch am Montagmorgen verschlechterte sich plötzlich sein Zustand.

Tierpark-Sprecherin Christiane Reiss: „Er wirkte plötzlich sehr schwach, legte sich hin und schläft seitdem ungewöhnlich viel.“ Um das Panzernashorn-Baby untersuchen und behandeln zu können, entschlossen sich die Tierärzte, Mutter und Baby zu trennen. Der Kleine bekam eine Infusion und ein Antibiotikum. Zur weiteren Abklärung wird nun sein Blut untersucht. Den Zeitpunkt der Geburt hätte Repti übrigens kaum besser wählen können: Am Samstag war der Internationale Tag des Nashorns – das muss ihrem Kleinen doch Glück bringen!

Wer Mutter Repti und ihren Nachwuchs besuchen will, muss sich nun noch etwas gedulden. Beide werden derzeit im Nashornhaus betreut.

Panzernashörner zählen übrigens zu den gefährdeten Arten. Weltweit gibt es noch rund 2800 Tiere. Jungtiere sind bei ihrer Geburt rund 60 bis 75 Kilo schwer und machen schon nach rund 30 Minuten ihre ersten Stehversuche.

tz

Der süßeste Nachwuchs der Tierwelt

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