5000 Fische in 26 Aquarien

Hellabrunns neue  Unterwasserwelt

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Bunt: Unterwasser-Vielfalt in einem Riff.

München - Das historische, aber völlig marode Aquariumhaus im Tierpark Hellabrunn erstahlt nach sechs Monaten Reparatur in ­neuem Glanz.

Hier können die Besucher Haien und Giftschlangen ins Auge schauen. Im Erdgeschoss fühlt man sich in den Dschungel versetzt: 150 Tillandsien (Bromeliengewächse) hängen von der Decke der ­Giftschlangenhalle. In den Terrarien lauern die gefährlichsten Vertreter ihrer Art wie Klapperschlangen, Mambas und Gabunvipern. Die komplett neue Beschilderung bietet den Besuchern verblüffend viele Fakten.

Im Untergeschoss leben rund 5000 Fische in 26 Aquarien. Große Tafeln mit lichtstarken LED-Displays informieren über die Lebensräume der Tiere und deren Verhalten. Zweite Bürgermeisterin Christine Strobl (sie ist auch Tierpark-Aufsichtsratsvorsitzende) bei der feierlichen Eröffnung am Freitag: „Mit der optimierten Beschilderung im Aquarium nimmt Hellabrunn seinen Bildungsauftrag wahr und bietet als wichtige Kultureinrichtung Münchens neben der Unterhaltung anschaulichen Biologieunterricht.“

Noch nicht ganz fertig ist das neue „Hai-Light“ des Aquariums: Die beiden Schwarzspitzen-­Riffhaie, die seit 2002 in einem 30 000-Literbecken ihre Runden drehen, erhalten bis September ein neues Quartier. Den See-Räubern, die mittlerweile eine Größe von 1,20 Meter erreicht haben, stehen dann 100 000 Liter Meerwasser zur Verfügung. Beim Tierpark hofft man nun auf Hai-Nachwuchs.

Dank des großzügigen Nachlasses einer Frau, die dem Tierpark eine Spende von 220 000 Euro vermacht hat, und 90 000 Euro aus Lotterie-Einnahmen der Tierparkfreunde konnte das neue Haifischbecken realisiert werden.

tz

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