Kommt alles doch anders?

Durchbruch für Dietl-Denkmal - jetzt wollen es auch SPD und CSU

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Flimemacher Helmut Dietl starb im Jahr 2015. 

Letzter Akt im Streit um das Dietl-Denkmal? SPD und CSU haben einen gemeinsamen Antrag gestellt, wonach die Stadt an der Münchner Freiheit eine Statue auf städtischem Grund ermöglichen soll.

Das dürfte der Durchbruch für das Denkmal sein. Zuletzt hatte es mehrfach Irritationen gegeben. Dietl-Fans hatten rund 80.000 Euro gesammelt, bei einer Bürgerversammlung votierten die Schwabinger deutlich für ein Denkmal. Auch die Chefs vom Café Münchner Freiheit waren dafür. Entstehen sollte die Statue neben dem Denkmal für Helmut Fischer, erstellen sollte sie der Bildhauer Nikolai Tregor, der bereits den ewigen Stenz auf dem Gelände vor dem Café errichtet hatte. So weit, so gut. Doch dann kam alles anders.

Die Spenden waren auf ein Konto der Stadt eingezahlt worden. Als jedoch bekannt wurde, dass Tregor angeblich Probleme mit Unterhaltszahlungen hatte, stellte sich die Verwaltung quer. Sie wollte dem Künstler kein Geld geben, soll stattdessen die Spenden zurückgezahlt haben. Wenn Tregor allerdings das Denkmal nicht selbst bauen darf, kann es nicht neben der Statue von Fischer stehen.

Vereine und Mäzene wollten Projekt ohne die Stadt stemmen

Zwischenzeitlich haben sich mehrere Vereine und Mäzene gefunden, die das Projekt zur Not ohne die Stadt stemmen wollten. Das Kulturreferat hatte in der Vergangenheit stets argumentiert, dass es ein Denkmal eine Sondernutzung im öffentlichen Raum darstelle und es kein Votum des Stadtrates gebe. den Platz für diesen Zweck zu nutzen. Im Gegenteil. Der Stadtrat hatte bereits entschieden, kein Denkmal zu bauen, unter anderem, weil es bereits eine Straße gebe, die nach dem Filmschaffenden benannt ist.

Nun scheint alles anders, SPD und CSU haben die Mehrheit im Stadtrat und schreiben, dass sie das Engagement des örtlichen Bezirksausschusses und aus der Bürgerschaft begrüßen, für Helmut Dietl ein Denkmal zu schaffen. „Dies sollte auch seitens der Stadt unterstützt werden, daher soll ein geeigneter Platz auf städtischem Grund dafür zur Verfügung gestellt werden.“ 

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