Herr OB Ude, warum …

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Heizstrahler - hier ein Heizpilz - dürfen in München nur zwischen April und Mitte Oktober vor einem Lokal betrieben werden.

München - Münchner Bürger fragen, Oberbürgermeister Christian Ude antwortet. Heute geht's um Heizstrahler und die Frage, warum die wärmenden Quellen nur im Sommer aufgestellt werden dürfen.

Frage: Warum ist das Aufstellen von Heizstrahlern vor einem Lokal laut Stadtratsbeschluss im Winter verboten, während es vom 1. April bis 15. Oktober auf Antrag genehmigt wird? Als Stüberl-Betreiber sind wir nach dem Rauchverbot schon genug geplagt und müssen unsere Gäste zum Rauchen vor die Tür bitten. Dann möchten wir ihnen wenigstens diesen Umstand so angenehm wie möglich machen, damit sie sich nicht erkälten. Die Heizstrahler stellen auch kein verkehrstechnisches Problem dar, da sie an der Wand montiert werden können.

Jan Oltznauer, Innenstadt

Antwort: Um verkehrstechnische Probleme geht es hier tatsächlich nicht. In der Zeit vom 1. April bis 15. Oktober ist der Betrieb von Heizstrahlern gestattet, da es in der wärmeren Jahreszeit allenfalls um einige wenige Stunden am Abend geht. Ein Betrieb während der Kälteperiode würde hingegen sehr viel mehr Energie verbrauchen und Umweltlasten mit sich bringen. Die derzeitige Regelung stellt also einen vertretbaren Kompromiss dar zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Gastronomie und den Bedürfnissen ihrer Gäste einerseits sowie ökologischen und energiepolitischen Belangen andererseits. Dass wir in Zukunft mehr auf das Energiesparen achten müssen, kann doch kein Mensch mehr bestreiten.

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