Herr OB Ude, warum ...?

München - tz-Leser fragen, Christian Ude antwortet. Heute geht es um das Gleisbett und die Tramgleisunterführung in der Boschetsrieder Straße.

Frage: Seit dem Bau der U 3 nach Fürstenried ist das immer noch bestehende Gleisbett und die Tramgleisunterführung von der Boschetsrieder Straße in die Drygalski-Allee stillgelegt und wächst zu. Warum wird dieses Gleisbett und die Unterführung nicht für die Verkehrsteilnehmen saniert und freigegeben? Es wäre eine Entlastung der Boschetsrieder Straße, wenn die Abbieger in die Drygalski-Allee diese Tunnelspur nutzen könnten.

Armin Steinmeier, Neuried

Antwort: Zu Ihrer Anfrage teilen das Planungsreferat, das Kreisverwaltungsreferat und die Stadtwerke München/Münchner Verkehrsgesellschaft übereinstimmend mit: In dem von Ihnen angesprochenen Straßenraum, der derzeit tatsächlich brachliegt, ist die Straßenbahn-Westtangente geplant, die vom Romanplatz über die Wotanstraße, die Fürstenrieder Straße und Boschetsrieder Straße bis zum U-Bahnhof Aidenbachstraße führen soll.

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Die Stadtwerke/MVG und das Planungsreferat wurden im Januar dieses Jahres vom Stadtrat beauftragt, mit den Planungen zu beginnen. 2011 sollen die ersten Planungsergebnisse vorgelegt werden. Der von Ihnen angesprochene Gleistunnel unter der Drygalski-Allee wird zwar für den Tramverkehr nicht mehr benötigt, wohl aber das von Ihnen erwähnte Gleisbett, das für die geplante West-Tangente reaktiviert werden soll. Deshalb soll aktuell kein Rückbau des Gleisbetts erfolgen und auch kein Umbau des Straßenraums. Zwischenzeitlich wollen sich aber die Stadtwerke/MVG um ein gepflegteres Erscheinungsbild des Gleisbetts bemühen.

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