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Herr OB Ude, warum …

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Die Buslinie 168 in Nyphenburg Süd. © Kruse

München - Bürger fragen, Oberbürgermeister Christian Ude antwortet. Heute geht's um eine Buslinie in Nymphenburg und eine Rolltreppe am Karlsplatz.

Frage: Warum wird die Buslinie 168 in Nymphenburg Süd nicht bis zum Christoph-Rapparini-Bogen verlängert? Die nächste Bushaltestelle ist ca. 20 Minuten entfernt. Der folgende Umweg könnte Abhilfe schaffen: Laimer Unterführung, rechts weg zur Winfriedstraße bis zum Rapparini-Bogen, dann wieder zurück zur Winfriedstraße.

Elfriede Mayr, Nymphenburg

Antwort: Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) teilt mir zu Ihrem Anliegen folgendes mit: Eine Verlängerung der Buslinie 168 über die Winfriedstraße bis zum Christoph-Rapparini-Bogen ist vor allem deshalb nicht möglich, weil es dort keinerlei Wendemöglichkeit für den Bus gibt, da die Straßenbreite des Christoph-Rapparini-Bogens nicht ausreichend ist. Außerdem weist die MVG darauf hin, dass durch den S-Bahnhof Laim sowie die Buslinien 51 und 151 (Haltestelle Herthastraße) eine vollständige Erschließung dieses Neubaugebietes gegeben ist. Deshalb teilt die MVG auch nicht Ihre Auffassung, dass die Buslinie im Falle des gewünschten Abstechers besser ausgelastet wäre. Anders ist dies bei der bestehenden Haltestelle Nymphenburg Süd westlich der Wotanstraße. Dort rechnet die MVG nicht nur mit einem wachsenden Fahrgastpotenzial. Dort besteht vor allem auch die notwendige Wendemöglichkeit für die Busse. Und die dortige Situierung der Endhaltestelle der Buslinie 168 ermöglicht, dass die Buslinien 51, 151 und 168 am Laimer Bahnhof alle von der gleichen Haltestelle abfahren können und so – der regen Nachfrage entsprechend – ein dichter Takt in Richtung Laimer Platz entsteht.

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Frage: Beruflich muss ich oft mit der U-Bahn bis zum Karlsplatz fahren. Dort benutze ich die Rolltreppe beim Aufgang zum Lenbachplatz. Immer wieder ist diese Treppe außer Betrieb.

Bernhard Hollerith, Bogenhausen

Antwort: Die Münchner Verkehrsgesellschaft teilt mir zu Ihrer Anfrage mit, dass es in der Vergangenheit an den beschriebenen Anlagen am U-Bahnhof Karlsplatz (Stachus) immer wieder zu Störungen kam und insbesondere aufgrund von Vandalismus gerade in den frühen Morgenstunden eine und manchmal sogar alle drei Fahrtreppen ausgefallen sind. Das Vandalismusproblem an dieser Stelle ist der MVG also bekannt, weshalb die Mitarbeiter schon seit längerem angehalten sind, ein besonderes Augenmerk auf diese Anlagen zu haben. Auch wenn sich dadurch die Situation in der letzten Zeit deutlich verbessert hat, ist leider auch künftig nicht gänzlich auszuschließen, dass es als Folge von mutwilliger Fremdeinwirkung zu kurzzeitigen, aber für die Fahrgäste natürlich ärgerlichen Störungen beim Fahrtreppenbetrieb kommt, die aber in der Regel auch schnell wieder behoben werden. Als Polizeibeamter wissen Sie ja selber, dass Straftaten leider trotz großer Anstrengungen nicht vollständig unterbunden werden können. Die Münchner Verkehrsgesellschaft ist beim Vandalismus-Problem Opfer von Straftaten und gehört deshalb nicht selber auf die Anklagebank.

tz

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