Herr OB Ude, warum...

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Das Pelkovenschlössl in Moosach: Es ist eines der Häuser der Landeshauptstadt, das für Veranstaltungen gemietet werden kann.

München - In der tz beantwortet Münchens OB Christian Ude die Fragen unserer Leser. Heute möchte Elmar wissen, warum es in München kein Haus gibt, das Vereine günstig mieten können.

Frage:

In München gibt es viele Vereine, die ohne eigene Räumlichkeiten auskommen müssen. In anderen Orten ist das nicht immer so. Meine Frage: Warum gibt es in München kein solches „Haus der Vereine“? Mein Verein hat sich wirklich bemüht, in München geeignete Räumlichkeiten zu finden, was aber an horrenden Mietpreisen gescheitert ist. Vielleicht kann uns die Stadt da weiterhelfen.

Elmar Berndt, per E-Mail

Antwort:

In München gibt es mehr als 10 000 Vereine, die sich sozial oder kulturell für das öffentliche Leben in München engagieren. Die Landeshauptstadt München begrüßt diese Initiativen sehr und unterstützt und fördert sie durch Beratung und die Schaffung von Infrastruktur. So werden Vereine z. B. vom Kulturreferat durch die Errichtung und Förderung von bisher 30 stadtteilkulturellen Zentren wie z. B. der Seidlvilla, dem Pelkovenschlössl, dem Kulturhaus Milbertshofen oder dem Kulturzentrum Trudering oder durch die Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten im Stadtviertel unterstützt.

OB Ude hört 2014 auf: Neun mögliche Nachfolger

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Die 49-jährige frühere Stadträtin (1990-2001) ist seit sechs Jahren Witwe. Ihre Kinder Michi und Maria erzieht sie allein. Seit 2006 ist Strobl Bürgermeisterin; sie arbeitete auch während ihrer Krebstherapie von September 2009 bis zum Frühjahr weiter. Ihre Bereiche: Soziales, Schule und Sport, Kommunales und IT. Allerdings hat sich Strobl bereits gegen eine Kandidatur entschieden - aus gesundheitlichen Gründen. © Haag
OB Ude hört auf: Neun mögliche Nachfolger
Inzwischen hat sich der Politikwissenschaftler sich zum geschäftsführenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (Region München) hochgearbeitet. Den Sprung in den Stadtrat verfehlte der Vater einer kleinen Tochter vor zwei Jahren. 2014 ist Frey 37 – drei Jahre älter als Hans-Jochen Vogel bei seiner ersten Wahl zum OB war. © Wimmer
OB Ude hört auf: Neun mögliche Nachfolger
Sollte nichts dazwischenkommen, wird der Mann einmal Nachfolger von SWM-Chef Kurt Mühlhäuser. Bieberbachs bisheriger Weg ist beeindruckend. Einser-Abschlüsse vom Abitur bis zur Promotion. Er ist verheiratet und hat ein Kind. © Westermann
OB Ude hört auf: Neun mögliche Nachfolger
2002 drängte es ihn zurück an die Uni. 2010 forderte er den LMU-Präsidenten Bernd Huber heraus, und unterlag bei der Wahl trotz Unterstützung aus der Studentenschaft. Nida-Rümelin ist seit 2001 mit Nathalie Weidenfeld verheiratet und hat zwei Töchter. © dpa
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Der 55-jährige Manager ist studierter Germanist und Politologe. Von 1990 bis 1995 war der engagierte Gewerkschafter Stadtrat. Demnächst muss sich die Messe finanziell selbst tragen. Wenn Dittrich es schafft, das Defizit abzubauen, ist ihm alles zuzutrauen! © Schlaf
OB Ude hört auf: Neun mögliche Nachfolger
Sozialpädagogin Meier, quirlig und redegewandt, wurde zeitweise als Nachfolgerin von Bürgermeisterin Gertraud Burkert gehandelt. 2006 machte aber Fraktionskollegin Christine Strobl das Rennen. OB Ude lobt die frischgebackene Sozialreferentin als „charismatisch“ – keine schlechte Eigenschaft für eine Kandidatin. © Haag
OB Ude hört auf: Neun mögliche Nachfolger
Die ist eine Etage unter dem OB-Büro – wo Reiter keinesfalls hinstrebt, wie er versichert. Sein neues Amt füllt er zur höchsten Zufriedenheit von OB Ude aus. Ihm gefällt es, wie der „bodenständige“ Reiter Bosse städtischer Gesellschaften (sogar der Stadtwerke) an die Kandare nimmt. Er gilt als Geheimfavorit. © Haag
OB Ude hört auf: Neun mögliche Nachfolger
2009 übernahm er das Amt des Münchner SPD-Chefs von Franz Maget. Als solcher gehört er automatisch zu den potenziellen Kandidaten. Große Begeisterung konnte er bisher weder in der SPD entfachen, noch für die SPD. © dpa
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Der raue Umgangston des 52-Jährigen hat die Zusammenarbeit des rot-grünen Rathausbündnisses nicht leichter gemacht. Er bekennt sich zu seiner Aufgabe, „die Sozialdemokratie zu vertreten“, nicht Rot-Grün. Im der Diskussion um den aktuellen Klinikskandal stellte er sich aber unmissverständlich hinter den heftig kritisierten grünen Bürgermeister Hep Monatzeder. © Bodmer

Dort haben Vereine die Möglichkeit, Veranstaltungen durchzuführen und zu moderaten Konditionen Räumlichkeiten anzumieten. Ebenso bietet das Sozialreferat in seinen Einrichtungen wie z. B. den zahlreichen Nachbarschaftstreffs, dem Selbsthilfezentrum oder den Jugendkultureinrichtungen Nutzungsmöglichkeiten für Dritte. Damit besteht ein engmaschiges Netz von Einrichtungen, die den Bürgern und Vereinen zur Verfügung stehen. Eine kostenlose Hilfestellung für Raumsuchende bei städtischen Einrichtungen wird im Internet auf den Seiten des Kulturreferates unter www.muenchen.de/kulturzentren mittels einer Raumbörse angeboten. Des Weiteren sind in einer Stadtteilkulturkarte Kontaktdaten und Informationen über mögliche Partner und Akteure im eigenen Stadtviertel ersichtlich (www.muenchen.de/stadtteilkultur).

Es gibt also bereits eine Vielzahl von „Häusern der Vereine“. Natürlicherweise sind aber auch dort die Räumlichkeiten begrenzt und die Nachfrage ist sehr groß, sodass trotz aller Bemühungen nicht alle Bedürfnisse von der Stadt abgedeckt werden können.

tz

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