Hier entsteht die Weltcup-Piste

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Vier Schneekanonen sind derzeit am Olympiaberg im Einsatz. Bis 2. Januar sollen sie für die Münchner Weltcup-Piste sorgen

München - Auf dem Schwabinger Gipfel surrt es – vier Schneekanonen sind vor den Augen ungläubiger Spaziergänger im Einsatz. Bis 2. Januar sollen sie den Hügel mitten in der Stadt in eine Ski-Weltcup-Piste verwandeln.

Noch spitzt das Gras durch die Schneekristalle, die den 564 Meter hohen Olympiaberg wie Puderzucker einen Christstollen bedecken. Doch auf dem Schwabinger Gipfel surrt es – vier Schneekanonen sind vor den Augen ungläubiger Spaziergänger im Einsatz. Bis 2. Januar sollen sie den Hügel mitten in der Stadt in eine Ski-Weltcup-Piste verwandeln.

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An diesem Tag findet dort der Audi FIS Ski World Cup im Parallelslalom statt. Die Weltelite der Skifahrer wird ab 16.30 Uhr unter Flutlicht auf der 200 Meter langen Rennstrecke um Weltcup-Punkte kämpfen. Außerdem sollen die jeweils 15 besten Damen und Herren der Gesamtweltcup-Wertung zum Rennen antreten. Daneben darf ein zusätzlicher Starter über eine Wildcard außerhalb der Qualifikation mitfahren. Damit die Skirennläufer genug Auslauf haben, wurde der Olympiasee abgelassen. Die Zuschauer können sich am Ufer postieren.

Große Namen wie Maria Riesch oder Felix Neureuther werden erwartet. Letzterer hat sich schon mal bei einem PR-Termin von der künftigen Piste mitten in der Millionenstadt überzeugt. Damit die Schneebedingungen passen, müssen erst einmal die beiden „Schneemänner“ Mike Mittermüller und Jakob Hallinger (beide 49) aus Berchtesgaden ihre Arbeit machen. Sonst am Skigebiet Götschen im Einsatz, ließen sie am Wochenende schon einmal die vier mitgebrachten Schneekanonen laufen.

„Wir laufen mit halber Fahrt, für den vollen Betrieb ist es nicht kalt genug“, so Mittermüller zur tz. Die Maschinen pusten das Wasser in die kalte Luft, das dann zu Schneekristallen gefriert. Bis Weihnachten wird der Schnee auf Halde produziert, bevor er am Nordhang des Olympiabergs ausgebreitet werden und man die Rennstrecke mit dem Pistenbully walzen kann. Alles, was Mittermüller und sein Kollege dazu brauchen: „Deutliche Minusgrade. Die sind ja bis auf Weiteres prognostiziert.“

We.

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