Hier fasst die Polizei eine Auto-Vandalin

Beamte fixierten die Frau am Boden. tz-Leser Thomas L. fotografierte

München - Ein Münchner hörte gegen 17 Uhr Hilfeschreie und sah einige Menschen um eine Frau herumstehen, die von zwei Polizeibeamten am Boden festgehalten wurde. Die Polizei hat die Erklärung.

Als tz-Leser Thomas L. (37) am Donnerstag an der Sonnenstraße ins Kino gehen wollte, fühlte er sich schon davor wie im Film. Der Münchner hörte gegen 17 Uhr Hilfeschreie und sah einige Menschen um eine Frau herumstehen, die von zwei Polizeibeamten am Boden festgehalten wurde. „Das war notwendig“, begründete Polizeisprecherin Claudia Künzel am Donnerstag das Vorgehen ihrer Kollegen.

Was man nie zu Polizisten sagen sollte

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Die Frau am Boden, eine 35-jährige Münchnerin, war von zwei Polizisten dabei beobachtet worden, wie sie gegen ein Auto trat, in dem ein Bub (3) auf seine Mutter wartete. „Die Kollegen versuchten, das zu unterbinden, doch die Frau wurde ausfallend und schlug um sich“, so Künzel. Also warfen die Beamten die Frau zu Boden und nahmen sie mit auf die Wache. Nach einer Stunde kam sie wieder frei, jedoch mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung. Ihr Motiv für den Vandalismus blieb bis gestern unklar.

„Wie kann man einer zierlichen Frau solche Gewalt antun?“, fragt Beobachter Thomas L. Den Tritt gegen das Auto hatte er freilich nicht gesehen.

svs.

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