Vorsicht! Henkel ruft Putzmittel zurück - Gesundheitsgefahr

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Hier sind Münchens soziale Brennpunkte

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Am Donnerstag wurde der neue Isar-Nebenarm an der Wittelsbacherbrücke geflutet.

Passanten werden belästigt, kaputte Bierflaschen liegen auf der Straße, entsetzte Hausbesitzer finden benutzte Spritzen in den Hauseingängen.

Nach dem tz-Bericht über den Pöbel-Terror am Sendlinger Tor melden sich immer mehr Münchner in der Redaktion, die sich ebenfalls von Junkies und Obdachlosen belästigt und bedroht fühlen. Sie sind sich einig: Das Problem muss gelöst und den Menschen ohne Dach über dem Kopf muss geholfen werden.

Nach dem Sendlinger Tor, an dem die Anwohner und Händler bereits 400 Unterschriften gegen die Szene gesammelt haben, sind das für viele Münchner die schlimmsten Brennpunkte der Stadt:

Isarflutung an der Wittelsbacher Brücke

Isarflutung an der Wittelsbacher Brücke © 
Am Donnerstag wurde der neue Isar-Nebenarm an der Wittelsbacher Brücke im Zuge der Renaturierung geflutet. © Alle Fotos: Schlaf
Am Donnerstag wurde der neue Isar-Nebenarm an der Wittelsbacher Brücke im Zuge der Renaturierung geflutet. © 
Am Donnerstag wurde der neue Isar-Nebenarm an der Wittelsbacher Brücke im Zuge der Renaturierung geflutet. © 
Am Donnerstag wurde der neue Isar-Nebenarm an der Wittelsbacher Brücke im Zuge der Renaturierung geflutet. © 
Am Donnerstag wurde der neue Isar-Nebenarm an der Wittelsbacher Brücke im Zuge der Renaturierung geflutet. © 
Am Donnerstag wurde der neue Isar-Nebenarm an der Wittelsbacher Brücke im Zuge der Renaturierung geflutet. © 
Am Donnerstag wurde der neue Isar-Nebenarm an der Wittelsbacher Brücke im Zuge der Renaturierung geflutet. © 
Am Donnerstag wurde der neue Isar-Nebenarm an der Wittelsbacher Brücke im Zuge der Renaturierung geflutet. © 

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Pöbel-Terror am Sendlinger Tor

Ungererstraße:„Hier fühlt man sich mehr als unwohl“, sagt Gerson Raabe, Pfarrer der Erlöserkirche. Es gebe Schlägereien, bedrohliche Hunde, der Alkohol fließe ab 8 Uhr in der Früh, die Notdurft werde rund um die Kirche und den dazugehörigen Kindergarten verrichtet – und das alles vor den Augen der Kinder! Vor drei Tagen hat Raabe sogar die Polizei geholt. „Mit der Abwanderung vom Orleansplatz ist die Ansammlung hier immer größer geworden“, klagt er.

Wittelsbacher Brücke:Sie war das Lieblingsdomizil der Obdachlosen – viele Münchner hatten sich längst mit ihnen arrangiert. Seit Donnerstag ist damit endgültig Schluss: Der neue Isar-Nebenarm wurde im Zuge der Renaturierung geflutet, die Obdachlosen haben sich nun eine neue Bleibe gesucht. Die meisten wurden in den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe untergebracht, nur zwei leben jetzt unter anderen Brücken. Einige Münchner sind froh, dass an der Wittelsbacher jetzt Ruhe herrscht: „Hier hatte sich an schönen Tagen ein regelrechtes Penner-Zeltlager gebildet“, schreibt tz-Leser Stefan K. An schönen Tagen hätten bis zu 30 Personen getrunken, gelärmt und Erholung suchende Münchner belästigt. „Meine Frau hatte sogar Angst, abends an der Isar spazieren zu gehen.“

Michaelibad:Bis zu 40 „Stammsteher“ treffen sich am Kiosk nahe des P+R-Platzes, vor allem bei schönem Wetter und an den Wochenenden. Immer wieder pöbeln Betrunkene Anwohner und Passanten an oder schnorren um Geld. Bereits im vergangenen Jahr haben die Anwohner Unterschriften gesammelt. KVR und Polizei haben die Gegend geprüft. Fazit: Kein Brennpunkt. Den Anwohnern reicht es jetzt aber: Sie fordern, dass die Öffnungszeiten des Kiosks eingeschränkt werden. BA-Vorsitzende Marina Achhammer: „Wenn unter der Woche statt bis 20 Uhr nur bis 18 Uhr geöffnet ist und an den Wochenenden gar nicht, wäre das ein erster Schritt.“

F. Lang

Quelle: tz

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