Verstorbene FDP-Politikerin

Trauerfeier für Hildegard Hamm-Brücher in München

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Hildegard Hamm-Brücher verstarb am vergangenen Mittwoch im Alter von 95 Jahren.

München - Der langjährigen FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher wird am heutigen Montag, 19.12. 2016, bei einem Trauergottesdienst gedacht.

Die Gedenkfeier findet ab 10.30 Uhr in der evangelischen Kirche St. Lukas in München statt. „Sie (Hamm-Brücher) hat uns ein bedeutendes politisches Lebenswerk hinterlassen, das geprägt war durch die Bereitschaft, jederzeit und mit aller Kraft demokratische Verantwortung zu übernehmen“, schrieb der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) in einer Todesanzeige in der vergangenen Woche. Die Beerdigung findet aber nur im engsten Familienkreis statt.

Hamm-Brücher war am 7. Dezember 2016 im Alter von 95 Jahren in ihrer Wohnung in München gestorben. 1921 in Essen geboren, wuchs sie nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei ihrer jüdischen Großmutter auf. Nach dem Abitur 1939 studierte sie Chemie in München und promovierte 1945. Bis ins hohe Alter schrieb sie Bücher und trat öffentlich auf. Hamm-Brücher war seit 1954 mit dem - 2008 gestorbenen - Juristen und CSU-Kommunalpolitiker Erwin Hamm verheiratet. Sie hinterlässt einen Sohn und eine Tochter.

Hildegard Hamm-Brücher: Bilder aus ihrem Leben

Hildegard Hamm-Brücher gestorben
Hildegard Hamm-Brücher bei einer Fraktionssitzung von Bündnis 90/Die Grünen  im März 2012 in Berlin. Hamm-Brücher war als Wahlfrau für die Bundesversammlung eingeladen. © dpa
Hildegard Hamm-Brücher gestorben
Der ehemalige Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und die ehemalige FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher bei den Feierlichkeiten anlässlich der Grundsteinlegung für ein NS-Dokumentationszentrum in der Arcisstraße in München am 9. März 2012.  © dpa
Hildegard Hamm-Brücher gestorben
Hildegard Hamm-Brücher spricht auf dem FDP-Parteitag im Januar 1968 in Freiburg. © dpa
Hildegard Hamm-Brücher gestorben.
Die Frau des Bundeskanzlers, Hannelore "Loki" Schmidt (r) mit der FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher (l) am 25.05.1977 in Bonn. © dpa
Hildegard Hamm-Brücher gestorben
Drei Kandidaten aus dem Quartett um die Nachfolge Richard von Weizsäckers im Amt des Bundespräsidenten. Der CDU-Kandidat Roman Herzog, die FDP-Frau Hildegard Hamm-Brücher und der Bürgerpräsident Jens Reich (v.l.n.r.) am 06.02.1994 vor dem Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar. © dpa
Hildegard Hamm-Brücher gestorben
Die FDP-Staatsministerin in Genschers Außenministerium, Hildegard Hamm-Brücher, redet am 01.10.1982 im Deutschen Bundestag in Bonn. © dpa
Hildegard Hamm-Brücher gestorben
Mit einem Handkuß begrüßt Altbundeskanzler Helmut Schmidt (r, SPD) auf einem Empfang des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker (CDU, hinter Schmidt) am 28.02.1994 im Schloss Bellevue Hildegard Hamm-Brücher. © dpa
Hildegard Hamm-Brücher gestorben
Unter Vorsitz des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt (r, SPD) tagte am 26.01.1977 das Bundeskabinett in Bonn. Ex-Bundesaußenminister Genscher, der mit dem früheren US-Vizepräsident Mondale nach Berlin gereist war, wurde von der ehemaligen FDP-Politerin Hildegard Hamm-Brücher vertreten. © dpa
Hildegard Hamm-Brücher gestorben
Hildegard Hamm-Brücher, Ex-Bundesinnenminister Werner Maihofer (hinten), Hans-Dietrich Genscher und der frühere Fraktionsvorsitzende Wolfgang Mischnick (von links) zu Beginn des Parteitags der FDP am 19.11.1978 in Frankfurt am Main. © dpa
Hildegard Hamm-Brücher gestorben
Hildegard Hamm-Brücher, aufgenommen am 02.05.1996 in München. © dpa
Gedenkveranstaltung 75. Jahrestag der Pogromnacht
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch (l-r), der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), die Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und die ehemalige FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher nehmen am 09.11.2013 im alten Rathaussaal in München (Bayern) an der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Pogromnacht teil. © dpa

dpa

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