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Umbau endlich abgeschlossen

Hirmer: Alles neu zum 100. Geburtstag

Die Fassade des Gebäudes in der Kaufingerstraße.

München - Was Männer (modisch) wollen – das weiß Hirmer. Seit nunmehr 100 Jahren steht der weltgrößte Herrenausstatter im Herzen Münchens für Stil, Qualität und Tradition. Der fast sieben Jahre dauernde Umbau des Gebäudes in der Kaufingerstraße ist jetzt abgeschlossen.

Was Männer (modisch) wollen – das weiß Hirmer. Seit nunmehr 100 Jahren steht der weltgrößte Herrenausstatter im Herzen Münchens für Stil, Qualität, Tradition und moderne Männermode. Auf 9000 Quadratmetern im Stammhaus in der Kaufingerstraße werden über 300 Marken angeboten, befinden sich 8000 Anzüge, 30 000 Hosen und fast 100 verschiedene Konfektionsgrößen – um ein paar aktuelle Zahlen zu nennen. Seit fast sieben Jahren wurde in dem Haus umgebaut, angebaut, ausgebaut – und das bei laufendem Geschäft. Jetzt ist es vollbracht.

Hereinspaziert: Auch der Eingangsbereich ist neu.

„Die Welt des Mannes für Bekleidung hat sich signifikant weiterentwickelt“, sagt Geschäftsführer Frank Troch. „Unser Ziel war und ist es, der perfekte Gastgeber zu sein und unseren Kunden zu helfen, Zeit zu sparen.“ Die Unternehmensführung für die Gruppe mit 27 Häusern teilen sich Ulrich und Christian Hirmer. Die Cousins, beide Mitte 40, sind Spezialisten: Ulrich ist für Handel, Christian für Immobilien und Finanzen zuständig. Letzterer hat übrigens auch das WM-Mannschaftsquartier Campo Bahia für die deutschen Weltmeister gebaut.

Was hat sich bei Hirmer, dem Familienbetrieb in dritter Generation, nach dem Umbau verändert? Mit viel Liebe zum Detail wurden die sechs Etagen nach Themenbereichen gestaltet. Beispiel: In der Landlust-Abteilung (2. Stock) findet der Besucher nun Elemente aus Stein, Leder und Naturholz. „Wir präsentieren den Kunden die Sortimente in unterschiedlichsten, auf die Ware abgestimmten Erlebniswelten. Das ist der wesentliche Unterschied zur früheren Ladenbauoptik“, erläutert Troch.

Markenzeichen: die Treppe im Herzen des Hauses.

Das Herzstück des Hauses ist nach wie vor die dritte Etage mit Business-Kleidung. „Wir haben weiterhin sehr viele Kunden, die gezielt nach einem Anzug, einer Hose, einem Hemd suchen. Wir bieten in unseren Kompetenzabteilungen die gewünschten Artikel, gebündelt und nach wie vor an einem Platz.“ Auf dieser Etage kann Mann auch eine der neuen Themenwelten entdecken, das Hirmer Studio mit einer Auswahl exklusiver Luxus-Marken.

Gleich daneben befindet sich die neu gebaute Tagesbar, die zu einer Auszeit mit Aussicht einlädt. Neben Kaffeespezialitäten, kulinarischen Köstlichkeiten und Drinks kann der Kunde den Blick auf den Frauenplatz genießen. Weitere Themenwelten im Haus: große Größen auf über 1600 Quadratmetern, das Loft, die Schuhe – und die jüngste Errungenschaft: die Outdoor-Abteilung im zweiten Stock

Bei Hirmer geht es auch in Zukunft nicht die Rolltreppe aufwärts (aber natürlich gibt es auch Aufzüge): Eine imposante Freitreppe ist das Markenstück des Traditionsunternehmens. Auf das historische Treppengeländer ist Ulrich Hirmer besonders stolz: „Es ist ein Relikt aus den 50er-Jahren.“ Die von Manfred Bergmeister aus Bronze geschmiedeten Stäbe wurden auch im Hildesheimer Dom eingebaut.

Weitere Neuheit: zwei Videowände im zweiten Stock und im Treppenhaus. Eine 20 Meter hohe Installation an der Freitreppe mit 45 Bildschirmen, die sich über fünf Etagen erstreckt. Darauf sind Sehenswürdigkeiten von München wie beispielsweise die Frauenkirche, Kunstsequenzen oder bezaubernde Bilder zu sehen.

„Kauf was Gutes. Kauf bei Hirmer.“ – Der Slogan stammt vom Firmengründer aus dem Jahr 1914. 100 Jahre später hat das Haus noch immer den Ruf von toller Qualität und bestem Service: Auf 35 Quadratmeter kommt im Schnitt ein Verkäufer. Das hat sich bewährt. Und auch der Slogan des Herrenausstatters hat sich weiterentwickelt: „Hirmer kann Mann“, heißt es heute. Das kann man so sagen.

Tina Layes

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