Hommage an die Heimat

Hirmer zeigt Kunden jetzt Kurzfilme über München

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Der Stachus aus der Luft.

München - Seinen Kunden immer mal was Neues bieten. Hirmer verfolgt dieses Ziel nicht nur mit modischen Highlights, sondern jetzt auch mit magischen München-Momenten.

Der Traditions-Herrenausstatter zeigt im Stammhaus in der Kaufingerstraße ab sofort gestochen scharfe Kurzfilme über unsere Stadt. In neunfacher FullHD-Auflösung flimmern die vier Filme aus dem Helikopter (Nymphenburger Schlosspark, Eisbach, Isar-Floßfahrt und Altstadt) über die im September 2014 installierte Videowand.

Geschäftsführer Frank Troch vor der Videowand mit dem München-Film.

Im Treppenhaus, wo früher unzählige Spiegel installiert waren, können Kunden ab sofort die schönsten Flecken der Landeshauptstadt betrachten. Die 90-Grad-Vogelperspektive bietet einen nie da gewesenen Blick auf die Stadt. „Hirmer und München sind zwei Marken, die zusammengehören. Wir wollen mit unserem digitalen Highlight Botschafter sein, immerhin haben wir 30 Prozent Touristenanteil bei unseren Kunden“, sagt Geschäftsführer Frank Troch und ergänzt: „Das ist eine Hommage an die Heimat.“ 40 000 Euro hat Hirmer in die Produktion der neuen Kampagne gesteckt. Das Unternehmen hat die Münchner Bewegtbildagentur "Die Filmographen" mit dem Projekt beauftragt.

Kreativ-Chef Daniel Silber hat bei den Aufnahmen Regie geführt. Die Agentur entwickelte für die Dreh- und Schnittarbeiten extra eine neue Technik, da keine Kamera auf der Welt bisher so hochauflösende Bilder einfangen kann, dass die 93 Millionen Pixel der Wand in ausreichend hoher Qualität bespielt werden können. Für die Kamerausrüstung wurden Komponenten aus München, Köln und Wien zusammengesetzt.

Der Helikopter-Start musste wegen schlechten Wetters zwar zweimal verschoben werden. „Aber das Ergebnis entschädigt für alle Mühen“, sagt Troch. Film ab!

Die Filme-Macher

Hirmer engagierte für das Projekt richtige Profis: Auf dem Foto rechts sehen Sie Film-Pilot Werner Greipl (links), der 2011 den Deutschen Kamerapreis für Deutschland von Oben gewonnen hat, zusammen mit Regisseur Daniel Silber während der Dreharbeiten im Heli. Luftbild-Experte Irmin Kerck fungierte als Kameramann.

Severin Schötz

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