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Hitzewelle in Bayern: Temperaturen bis zu 38 Grad angekündigt - „ernsthafte Folgen für die Gesundheit“

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Von: Leyla Yildiz

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Erfrischung an Brunnen in Berlin
Auf Bayern rollt eine Hitzewelle zu. Abkühlung ist deshalb dringend notwendig. © Wolfgang Kumm/dpa

Es wird heiß im Freistaat Bayern. Der Deutsche Wetterdienst sagt Temperaturen bis zu 38 Grad hervor. Nun warnen bereits mehrere Experten vor der Hitze.

München - Der Sommer ist da - und das mit voller Härte. Vor allem im Süden Europas ist die Hitze so stark, dass viele Gebiete von Waldbränden betroffen sind. Und auch in Bayern könnte das durchaus passieren. Nicht umsonst wurden aufgrund der hohen Waldbrandgefahr immer mal wieder Beobachtungsflüge über diverse Waldgebiete angeordnet.

Für die nächsten Tage sieht es auch nicht besser aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt Temperaturen über die 30 Grad-Marke hervor. Das ist eine Belastung - für Mensch und Natur. Aufgrund dessen warnen bereits mehrere Experten, die Hitze zum Großteil zu meiden. Die Stadt München etwa gibt in ihrer Rathaus-Umschau vom 14. Juli Tipps für Menschen hohen Alters und mit Vorerkrankungen. Sie sollen auf folgende Symptome achten:

Hitzewelle rollt über Bayern: Auf diese Symptome sollte man achten

Und auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) wies auf die Risiken der Hitze hin. „Für ältere Menschen können die heißen Temperaturen ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben. Trinken Sie daher ausreichend und meiden Sie die Hitze!“, riet Holetschek am Samstag.

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DWD sagt Hitze in Bayern hervor: Temperaturen bis zu 38 Grad möglich

Ab Montag (18. Juli) erwartet der Deutsche Wetterdienst auch in Bayern Temperaturen von mehr als 30 Grad, stellenweise sogar bis 38 Grad. Da das Durstgefühl mit dem Alter abnehme, würden Ältere oft zu wenig trinken oder es schlicht vergessen, warnte der Minister. Dabei benötige der Körper an heißen Tagen zwei bis drei Liter Flüssigkeit.

Bei Symptomen wie Schwindel, Kurzatmigkeit oder erhöhter Körpertemperatur empfahl das Ministerium Sofortmaßnahmen, bei geistiger Abwesenheit oder Teilnahmslosigkeit sollte man den Rettungsdienst rufen. Experten raten zu Getränken, die nicht zu heiß oder zu kalt sein sollten, und zu wasserreichem Obst, Gemüse und Salaten. Zudem sei es ratsam, die Wohnung vor Sonneneinstrahlung zu schützen und die intensive Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr zu meiden. Weitere Tipps hält das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf seiner Homepage bereit. (ly mit dpa)

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