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Hoch-Radweg Ständlerstraße: Freistaat stellt Fördergelder in Aussicht - Grüne und SPD mit weiteren Ideen

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Von: Sascha Karowski

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So stellen sich Verkehrsplaner einen Hoch-Radweg Richtung Haar vor. Auch an der Ständlerstraße könnte solch ein Projekt entstehen.
So stellen sich Verkehrsplaner einen Hoch-Radweg Richtung Haar vor. Auch an der Ständlerstraße könnte solch ein Projekt entstehen. © Haar

Der mögliche Hoch-Radweg an der Ständlerstraße ist einen Schritt weiter. Der Freistaat hat das Projekt in eine Förder-Auswahl aufgenommen. Grüne und SPD in München beantragen derweil weitere Maßnahmen für den Ausbau des Radwegenetzes.

München - Der Ausbau des Radwegenetzes in München geht weiter. Grüne und SPD mehrere Verbesserungen beantragt. Außerdem hat der Freistaat die Machbarkeitsstudie für einen aufgeständerten Radweg entlang der Ständlerstraße in die Projektauswahl aufgenommen. Damit ist das Projekt einer Förderung einen großen Schritt näher gerückt. Mit dem Hoch-Radweg könnte der Radweg an dieser Stelle sicher, unabhängig und dennoch direkt entlang der Ständlerstraße geführt werden. Konfliktpunkte mit dem fließenden Autoverkehr würden vermieden.

Neue Radwegebrücke: Grüne und SPD lassen Projekt an der Von-der-Pfordten-Straße prüfen

Das würde auch eine Fuß- und Radwegbrücke zwischen der Margarethe-Danzi-Straße und der Von-der-Pfordten-Straße ermöglichen. Die beantragen Grüne und SPD. Mit dem Projekt würde eine komfortable Verbindung zwischen den beiden stark voneinander separierten Stadtteilen Nymphenburg und Laim geschaffen. Geprüft werden soll auch, ob die Von-der-Pfordten-Straße zur Fahrradstraße umgewandelt werden kann. „Fahrradstraßen sind ein wichtiges Element im Baukasten der Radverkehrsplanung“, sagt Grünen-Stadtrat Christian Smolka. „Sie können den Radverkehr bündeln, beschleunigen und komfortabel machen – bei einer sehr hohen Verkehrssicherheit.“

Konflikte im Westpark München: Grüne und SPD wollen alternative Routen prüfen lassen

Weiterer Wunsch der Koalition: Für den Westpark sollen Umfahrungen entwickelt werden, auf denen der Radfahrende schnell vorankommen und Nutzungskonflikte vermeiden können. Zudem sieht das Antragspaket einen Lückenschluss im Abschnitt Sachsenkam-/Friedrich Hebbel-Straße vor. Ähnliches gilt auch für die derzeit von fünf Straßen unterbrochene Route vom Petuelpark entlang der alten Trambahnstrecke durch Milbertshofen. Diese Strecke soll mit einer Vorfahrtsregelung aufgewertet werden. „Eine gute Route um den Westpark und lückenlose Radwege in Milbertshofen und Sendling tragen dazu bei, unser Radl-Vorrangnetz auszubauen“, sagt SPD-Stadtrat Andreas Schuster. „Im Westen ermöglichen wir mit der Fuß- und Radverkehrsbrücke an der Von-der-Pfordten-Straße neue und wichtige Wegebeziehungen.“

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