Hochbetrieb in der Taucherdruckkammer

München - Hochbetrieb herrschte in den vergangenen zwei Tagen in Taucherdruckkammer der Feuerwache 5 in Ramersdorf.

Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag musste bei zwei Patientinnen eine Notschleusung durchgeführt werden. Eine 68 Jahre alte Frau zog sich im häuslichen Bereich eine harmlose Verletzung an der Hand zu. Daraus entwickelte sich eine lebensgefährliche Gasbrand-Infektion.

Bei der anderen Patientin handelt es sich um eine 58 Jahre alte Frau, die von einer Tauchsafari aus dem Oman zurückgekehrt ist. Da es sich um eine sehr erfahrene Taucherin handelt, nahm sie die Symptome der sogenannten Taucherkrankheit war und begab sich in ärztliche Behandlung. Beide wurden am 1. November gegen 2.30 Uhr zum ersten Mal geschleust. Bisher folgten für beide noch zwei weitere Schleusungen am Montag und am Dienstag.

Am Dienstag Mittag wurde eine weitere Patientin zur Feuerwache 5 gebracht. Hier handelt es sich um eine 35-jährige DLRG-Einsatztaucherin aus Roth bei Nürnberg, die am Montag in Würzburg an einer Probeschleusung auf 50 Metern Tiefe teilnahm. Gemeinsam mit ihrem Mann fuhr sie am Dienstag zu einem Kurzurlaub nach Niederbayern. Als auch bei ihr sich Beschwerden der Taucherkrankheit bemerkbar machten, verständigte sie den Rettungsdienst. Der Notarzt brachte sie aus Vilshofen direkt auf die Feuerwache 5. Sie kann vermutlich nach nur einer Behandlung wieder an ihren Urlaubsort zurückkehren.

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