Hochprozentiger Anstieg

Immer mehr junge Komasäufer in Bayern

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Bier, Schnaps und Wein: Die Zahl der jungen Trinker steigt dramatisch.

München - Am Aschermittwoch ist für die meisten alles vorbei – aber nicht für alle Faschingsfreunde und Pappnasen. Die finden sich mit Koma-Rausch in der Klinik wieder. Und da hört der Spaß auf.

Überhaupt kommen immer mehr Menschen in München und dem Rest des Freistaats wegen Alkohol in die Klinik, meldet das Landesamt für Statistik – jahrein, jahraus. 2011 wurden 52 196 Menschen in Bayern mit Promille-Krankheiten ins Krankenhaus eingeliefert, im Vergleich zum Jahr 2000 ein Anstieg von 35 Prozent. München liegt da voll im traurigen Trend.

Hauptursache für den hochprozentigen Anstieg: In die Notaufnahmen müssen immer mehr Kinder und Jugendliche, die völlig weggetreten vor Schnaps und Bier sind!

CDU: Eltern sollen zahlen

In der CDU werden nun sogar die Rufe nach härteren Maßnahmen gegen die Eltern laut.

Dabei fällt der Anstieg in München im Vergleich noch gering aus: Im Landkreis München liegt er bei 221 Prozent, in Dachau waren es 238 Prozent, in Ebersberg 247 Prozent und im Landkreis Starnberg sogar 442 Prozent! Allerdings verfünffachte sich die Zahl auf geringem Niveau: Waren es früher 12 Kinder und Jugendliche, lag die Zahl zuletzt bei 65. Bayernweit verdreifachte sich die Zahl – plus 210 Prozent.

DAC

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