Hochsicherheitstrakt: 3650 Polizisten bei SiKo!

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Die Sicherheitskonferenz findet im Hotel Bayerischer Hof statt

München - Freitagfrüh beginnt im Hotel Bayerischer Hof am Promenadeplatz die 47. Münchner Sicherheitskonferenz. Das bedeutet: Die City ist eine Festung. Wir sagen Ihnen, wo es zu Einschränkungen kommt.

Der Stadtplan zur SiKo

Sperrgitter und Halteverbote kündigen das alljährliche Großereignis im Herzen der Stadt schon seit Tagen an: Ab Freitagfrüh beginnt im Hotel Bayerischer Hof am Promenadeplatz die 47. Münchner Sicherheitskonferenz (SiKo) mit über 20 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt. Damit einher gehen wieder zahlreiche Demonstrationen und Protestkundgebungen. Und das bedeutet: Die City ist eine Festung. Rings um den Bayerischen Hof ist ein streng bewachter Sperrgürtel gezogen, der nur durch Schleusen und mit Sonderausweisen betreten werden kann. Anwohner sollten sich jederzeit ausweisen können. 3400 Polizisten aus sieben Bundesländern sowie 250 Beamte der Bundespolizei werden für reibungslose Abläufe sorgen.

Bereits am Freitag hat das „Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus“ ab 15 Uhr eine Kundgebung mit 500 Teilnehmern angekündigt. Die größte Bündnis-Demo beginnt am Samstag ab 12.30 Uhr mit bis zu 5000 Teilnehmern auf dem Marienplatz. Ab 13.15 Uhr zieht die Menge durchs Tal zum Isartorplatz und über Frauen- und Reichenbachstraße zum Gärtnerplatz und von dort über die Blumenstraße, das Rosental und den Viktualienmarkt bis 18 Uhr wieder zurück.

Proteste gegen die Sicherheitskonferenz 2010

Proteste gegen die Sicherheitskonferenz

Polizeivizepräsident Robert Kopp rechnet mit rund 450 Autonomen (u.a. aus Berlin, Köln und Stuttgart) und kündigte an: „Wir sind auf der Hut und auf alles eingestellt.“ Wegen der zwar abgeschwächten, aber noch aktuellen Terrorwarnung gilt für die Innenstadt bis Sonntag ein Überflugverbot. Kopp: „Ich bitte die Münchner, dem Wochenende entspannt und unaufgeregt entgegen zu sehen. Niemand braucht Sorge zu haben, dass etwas geschieht.“

Die Polizei rät jedoch dringend, nur mit U- und S-Bahn in die Stadt zu kommen. Dennoch gelten einige Einschränkungen:

Tram 19 und die NachtTram N19 fahren zwischen den Haltestellen Maxmonument und Hauptbahnhof Süd über den Linienweg der Tram 17 (Isartor – Sendlinger Tor – Karlsplatz). Am Samstag muss der Trambahnbetrieb zwischen Sendlinger Tor und Isartor von 13 bis 15.30 Uhr unterbrochen werden. Dadurch verkürzt sich der Linienweg der Tramlinien 17, 18, 19 und 27.

Tram 17 und 18: von Westen nur bis Hauptbahnhof, von Osten nur bis Isartor; am Hauptbahnhof und am Isartor werden beide Linien jeweils verknüpft. Tram 19: von Westen nur bis Hauptbahnhof Süd, von Osten nur bis Maxmonument.

Tram 27: von Norden nur bis Sendlinger Tor, von Süden ab Haltestelle Ostfriedhof zum U-Bahnhof Wettersteinplatz.

Weitere Infos (z.B. zu Busfahrplänen) gibt’s im Internet unter www.mvg-mobil.de. An Haltestellen in der Stadt stehen MVG-Service-Mitarbeiter für Auskünfte bereit.

Dorita Plange

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