Unfall am Isartor: Kaum Hoffnung für Lukas (20)

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Lukas K. fiel an der S-Bahnstation Isartor ins Gleisbett. Dabei wurde der junge Mann bewusstlos und eine Minute später überrollte ihn ein Zug

München - Zwei Tage nach seinem grauenhaften Unfall im S-Bahnhof Isartor hat sich sein Zustand nicht verbessert. Nur mit Hilfe der modernen Intensivmedizin wird Lukas K. (20) am Leben gehalten.

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Noch immer hängt sein Leben am seidenen Faden: „Es besteht nach wie vor akute Lebensgefahr“, bestätigte eine Polizeisprecherin am Montag. Von Hoffnung derzeit leider keine Spur. Familie, Freunde, Kollegen stehen fassungslos vor einer Tragödie.
Lukas stammt aus Göggenhofen bei Aying, machte eine Lehre zum Modellbauer und war in der Nacht zu Samstag mit seinen Kollegen bei einer feucht-fröhlichen Weihnachtsfeier und zog scheinbar später noch allein weiter.

Früh um 5 Uhr stürzte er am Isartor ins Gleisbett und blieb bewusstlos liegen. Nur eine Minute später fuhr die nächste S-Bahn ein. Der Fahrer sah Lukas nicht. Der junge Mann wurde vom Zug überrollt. Er verlor beide Beine und erlitt schwerste Kopfverletzungen. Drei Minuten später entdeckten Studenten den schwerst Verletzten. Da hatte Lukas bereits sehr viel Blut verloren.

„Da fehlen einem die Worte,“ sagte ein fassungsloser Jugendleiter des SV Helfendorf, bei dem Lukas jahrelang Fußball spielte. Seine Lieblingsposition war auf der linken Angriffsseite. Nun müssen sich die Freunde an den Gedanken gewöhnen, dass Lukas die Folgen seines schweren Unfalls vielleicht nicht überleben wird.

DOP

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