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Ermittler fahnden mit Hochdruck

Hotel-Mord an schöner Münchnerin bleibt mysteriös

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Mordopfer Claudia Domning (47): Sie galt als fröhlicher und freundlicher Mensch.

München/Düsseldorf - Eine Tote, viele Vernehmungen, kein Tatverdächtiger: Der Mord an Claudia Domning (47) in einem Düsseldorfer Hotel bleibt mysteriös.

Zwei Ermittler der Mordkommission „Hotel“ aus dem Rheinland vernahmen am Mittwoch in München ihren Lebensgefährten Peter S. (61) und mehrere weitere Bekannte. Ergebnis: keine Tatverdächtigen, keine Festnahmen.

Der Handelsagentur-Besitzer Peter S. konnte ein Alibi vorweisen. Er könne sich auch nicht vorstellen, wer Claudia umgebracht haben könnte, hatte er zuvor der tz gesagt. Die Polizei geht weiter von einer Beziehungstat aus. Es gebe derzeit aber keine Hinweise auf einen heimlichen Liebhaber, sagte Markus Niesczery von der Düsseldorfer Polizei.

Die in Aubing lebende Immobilienkauffrau war am Sonntag tot in ihrem Hotelzimmer in Düsseldorf gefunden worden – und zwar vom eigenen Vater (84)! Die Tür war nicht aufgebrochen, alle Wertsachen waren noch da, es gibt keine Kampfspuren. Todesursache laut Obduktion: Gewalteinwirkung am Hals. Claudia Domning wurde in Düsseldorf geboren und war dort zum Silvester-Besuch bei ihren Eltern und Freunden.

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Auch dort ermittelt die Polizei mit Hochdruck. Familie, Freunde, Bekannte wurden vernommen. Neben den Hotelangestellten wollen die Ermittler auch alle anderen Hotelgäste vom Sonntag befragen – nicht ganz leicht bei einem 65-Zimmer-Hotel. Viele Gäste sind längst abgereist, teils ins Ausland. Außerdem hat die Spurensicherung etliche Fingerabdrücke und DNA-Spuren gefunden – völlig normal in einem Hotel. Deren Prüfung kann Tage dauern.

Ein Streit zwischen Claudia Domning und ihrer betagten Mutter scheidet derweil als Motiv aus. Es gab zwar in der Nacht vor dem Mord „verbale Auseinandersetzungen“, das hätten die Mutter wie auch Zeugen bestätigt, sagte der Polizeisprecher. Der Streit war aber nicht schlimm. „An Silvester ist man nicht immer einer Meinung.“ Die beiden Ermittler wollten noch am Mittwoch Abend zurück ins Rheinland reisen.

dac.

Quelle: tz

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