Steffen Henssler hat genug - und schmeißt bei „Schlag den Henssler“ hin

Steffen Henssler hat genug - und schmeißt bei „Schlag den Henssler“ hin

Herrchen ist immer noch fassungslos

Hund gegen Auto geschleudert: Tierquäler verurteilt!

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München - Weil er sich mit ihrem Herrchen gestritten hatte, schleuderte ein Mann die arme Yorkshire-Terrier-Hündin mit voller Wucht gegen eine Autotür. Vor Gericht wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt.

Diese knuffigen Augen! Und das weiche Fell. Zärtlich hält Gerhard B. (60) seine Hündin Elli (13) auf dem Arm. Seit fünf Jahren sind der Yorkshire-Terrier und der Sendlinger Senior ein Herz und eine Seele. Doch im August wäre Elli beinahe gestorben. Unfassbar: ein Tierquäler wollte die Hündin töten und warf sie mit voller Wucht gegen ein Auto!

Gerhard B. (60) mit Hündin Elli (13).

Vorausgegangen war ein Streit in der Hansastraße. Dort geriet Gerhard B. in einer Kneipe mit Martin G. aneinander. Vor der Tür wollten die Männer das klären. Aber plötzlich riss Martin G. seinem Kontrahenten die nur drei Kilo schwere Hündin vom Arm – und donnerte sie am Straßenrand gegen die Seitentür eines Wagens. „Ich konnte das kaum fassen“, sagt Gerhard B. „Wer tut einem unschuldigen Tier so etwas an?“ Nach der Attacke lag Elli wimmernd am Boden und regte sich nicht mehr. „Ich dachte, sie stirbt“, sagt der Hundebesitzer. Aber Elli hat Glück: Zwar wird sie vom Tierarzt tagelang gegen die Schmerzen behandelt, aber sie wird wieder gesund.

Martin G. musste Dienstag vor Gericht. „Der Mann hat mir seinen Hund an den Kopf geschlagen. Ich habe mich nur mit einer Wischbewegung gewehrt“, behauptet er. Ein Zeuge hatte die Tat aber beobachtet und bestätigte den fiesen Angriff. „Es gab einen dumpfen Knall. Das sah sehr heftig aus. Der Angeklagte hat den Hund einfach weggeworfen. Danach drückte er den Hundebesitzer auf die Motorhaube.“

Die Staatsanwaltschaft warf Martin G. deshalb eine „gefühllose Gesinnung“ vor. Am Amtsgericht wurde er wegen der Misshandlung von Wirbeltieren verurteilt: Am Ende musste der Arbeitslose 1600 Euro zahlen. Für Gerhard B. ist der Fall damit abgeschlossen. Nach dem Prozess fuhr er heim und herzte seine Elli. „Sie ist mir so ans Herz gewachsen. Ich wünsche mir, dass sie noch lange lebt.“

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