Gerichtsprozess um Unfall

Hund springt Radlerin in die Speichen - wer muss zahlen?

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Wegen Flat-coated Retriever Fynn hatte sich eine Radlerin verletzt.

Er wollte doch nur spielen. Aber dabei ist Flat-coated-Retriever Fynn einer Radlerin vor die Speichen gesprungen. Am 6. Oktober 2013 stürzte sie deshalb schwer und erlitt einen Schädelbruch.

München - Bis heute hat der Fall juristische Konsequenzen: Denn an Resi K. (58, Name geändert) hatte die Versicherung der Hundehalterin bereits 80.000 Euro für die Behandlungskosten sowie den Verdienstausfall gezahlt. Und fordert die Hälfte dieses Geldes nun von einer zweiten Hundehalterin zurück, mit deren Vierbeiner Fynn in Nymphenburg herumtollte. Das Oberlandesgericht muss nun klären, wer alles haftet.

Erste Einschätzung: Der Hundehalter nur dann, wenn sein Tier direkt am Unfall beteiligt war und sich in einer „Interaktion“ befunden hat, stellten die Richter klar. „Erst waren die Hunde noch so weit weg, dass ich sicher fahren konnte“, sagte Resi K. aus. Dann aber jagten sie sich im Spiel. Fynn habe „einen Haken geschlagen und ist in mein Radl gerannt. Da hat’s mich gschmissn.“ Resi K. stand unter Schock, musste in die Klinik. Daran sind die Hundehalter tendenziell eher nicht schuld. Das OLG riet der Versicherung, die Berufung zurückzunehmen. Ausgang offen.

thi

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