Hundebadetag

Im Dantebad fühlen sich Münchens Zamperl pudelwohl

Pudel Anderl schwimmt in einem Becken des Dantebads.
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Eine Gaudi auch am Beckenrand: Pudel Anderl beim Hundebadetag im Dantebad

Bereits zum vierten Mal fand im Münchner Dantebad ein Hundebadetag statt. Herrchen, Frauchen und die Vierbeiner sind sich einig: Das war zum Hecheln schön.

München – Auf die Plätze, fertig – Platsch! Aufgeregt springt Hund Sheela dem Ball hinterher: ab ins Becken. Patschnass kommt sie aus dem Wasser, schüttelt sich ausgiebig und bringt ihrem Herrchen das Spielzeug zurück. „Ball und Wasser: Das macht Sheela glücklich!“, sagt Raul Burtea.

Schon zum vierten Mal gibt es den Badespaß für die Vierbeiner im Dante-Bad in München*. Die Sommersaison ist zu Ende, doch bevor das Wasser abgelassen wird, empfängt das Bad ganz besondere Besucher. Raul Burtea und Veronika Richter sind mit Mischling Sheela die Ersten am Becken.

„Damit es nicht so voll ist“, sagt der 44-Jährige. Denn der Badespaß ist beliebt. „Letztes Jahr hatten wir rund 250 vierbeinige Besucher“, sagt Sonja Hobelsberger, Aufsicht und Fachangestellte des Bads.

München: Im Dantebad ist Hundebadetag – „Wir kommen jedes Jahr“

Auch Anderl fühlt sich im Wasser pudelwohl und tobt mit Frauchen Heidi Babisch. „Wir kommen jedes Jahr – seitdem es das gibt“, sagt Babisch. „Man trifft sogar einige Hunde vom letzten Mal wieder.“

Dass das Wetter heuer nicht so ganz mitspielt, stört die 62-Jährige nicht. „Hundebesitzer sind regenerprobt“, sagt sie. Nass wird man auch so, denn von Spritzern der tobenden Hunde bleibt hier keiner verschont. Sie haben sichtlich tierischen Spaß.

München: Badespaß für Hunde im Dantebad – „Bäche und Flüsse oft zu flach“ zum schwimmen

Markus Radner ist begeistert: „Ich find‘s toll! In München* ist es sonst schwierig mit Badestellen für Hunde. An Seen ist es meistens nicht erlaubt,“ sagt der 47-Jährige. „Und Bäche und Flüsse sind oft zu flach. Da können die Hunde nicht schwimmen.“

Sein Labrador Cedrick und die Golden-Retriever-Dame Amy sind echte Wasserratten. „Amy ist schon elf. Manchmal braucht sie ein bisschen Hilfe, um aus dem Becken zu kommen“, sagt Radner. „Es gibt zwar auch eine Treppe, aber das versteht sie nicht.“ Macht nichts! Radner zieht sie aus dem Becken und schon kann es weiter gehen.

Bis abends um sechs geht die tierische Sause. Hundemüde sind dann nicht nur die Vierbeiner. Doch die Besucher sind sich einig: „Wir kommen nächstes Jahr wieder.“ (Merle Hubert)

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