Hundehasser in Moosach: Mon Chi Chi und Kreuzerl angeschossen

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Der zehnjährige Jackrussel Terrier "Mon Chi Chi" wurde angeschossen.

München - In Moosach scheint ein Hundehasser unterwegs zu sein: Zwei Tiere sind angeschossen worden, unter Vollnarkose mussten die Kugeln entfernt werden. Die Polizei sucht nun Zeugen für die irre Tat.

Am Mittwoch, 4. Mai, zwischen 18 Uhr und 18.45 Uhr, waren zwei Hunde (ein zehnjähriger Jackrussel Terrier mit dem Namen Mon Chi Chi und ein sechsjähriger Labradormischling mit dem Namen Kreuzerl) alleine unterwegs im Bereich des Moosacher St. Martin-Platzes. Als sie zu der Wohnung ihres Hundehalters in der Scharnhorststraße in Moosach zurückkehrten, bemerkte der Halter, ein 61-jähriger Münchner, dass die Hunde verschiedene Wunden aufwiesen. Dazu wirkten die Hunde sehr apathisch und verängstigt. Es wurde die Tierrettung alarmiert, die die Wunden versorgte und zunächst von Bisswunden ausging.

Am Donnerstag, 5. Mai, ging der 61-Jährige mit seinen beiden Hunden zu einer Tierärztin. Dort wurde festgestellt, dass es sich bei den Verletzungen um Schusswunden handelt. Die Tierärztin konnte sofort drei Kugeln entfernen. Am darauffolgenden Freitag, 6. Mai, wurden unter Vollnarkose noch vier weitere Kugeln entfernt.

Bei den Kugeln handelt es sich um Kunststoffkugeln mit acht Millimeter Durchmesser. Den Hunden geht es mittlerweile gesundheitlich wieder besser. Der Hundehalter schätzt, dass sich seine Hunde maximal in einem Gebiet mit ca. einem Kilometer Radius um den Moosacher St.-Martins-Platz aufgehalten haben.

Zeugenaufruf: 

- Wer hat zum angegebenen Zeitpunkt am Mittwoch, 4. Mai, zwischen 18 Uhr und 18.45 Uhr, verdächtige Wahrnehmungen gemacht? 

- Wem sind die zwei blutenden Hunde im Bereich des St.- Martin-Platzes in Moosach aufgefallen?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 67, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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