Versuchte Körperverletzung

Hungerstreik am Rindermarkt: Aktivist verurteilt

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Im Juni 2013 befanden sich Dutzende Asylbewerber im Hungerstreik am Rindermarkt.

München - 2013 befanden sich Asylbewerber am Rindermarkt im Hungerstreik. Als das Lager geräumt wurde, wehrte sich der Leiter des Streiks vehement. Jetzt wurde er wegen versuchter Körperverletzung verurteilt.

Der Leiter des Asylbewerber-Hungerstreiks vom Juni 2013 in München ist am Mittwoch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung zu 350 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Der Iraner hatte die Beendigung des Hungerstreiks mit einer Sitzblockade zu verhindern versucht. Beim Wegtragen habe der Mann gestrampelt und eine Verletzung der Polizeibeamten in Kauf genommen, sagte der Richter. Der Verteidiger kündigte Berufung an.

Nach einwöchigem Hungerstreik war das Camp am Rindermarkt geräumt worden, 44 Asylbewerber kamen in Krankenhäuser. Einer von ihnen habe wiederbelebt werden müssen, mehrere hätten im Koma gelegen, hatte Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) damals die Räumung begründet.

dpa

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