Hungerstreik auf dem Rindermarkt

Anklage gegen Asylbewerber

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Das Protestcamp der Asylbewerber am Rindermarkt.

München - Knapp ein Jahr nach dem Hungerstreik-Camp von Asylbewerbern auf dem Rindermarkt steht der Chef der Aktion seit Montag vor Gericht.

Der 25 Jahre alte Iraner Ali H. ist wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung angeklagt. Laut Staatsanwaltschaft soll er sich mit 30 Mitstreitern durch eine Sitzblockade gegen die Räumung des Zeltlagers gewehrt haben. Zudem habe er versucht, drei Polizisten zu treten.

Mit zahlreichen Unterstützern betrat der Angeklagte den Sitzungssaal. Zu den Vorwürfen wollte sich Ali H. nicht äußern. In einer langatmigen Erklärung geißelte er die „Unterdrückung“ von Flüchtlingen und forderte ein Bleiberecht für alle Asylbewerber. Ein Polizist entlastete den Angeklagten. Dieser habe bei seiner Festnahme lediglich gezappelt, aber nicht gezielt zugetreten. Der Prozess geht am Mittwoch mit der Zeugen-Vernehmung von zwei Polizisten weiter, die am Montag unentschuldigt gefehlt hatten...

tz

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