Hypo plant Umzug: Von der Altstadt ins Hochhaus

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Ausziehen: Die Chefetage der Hypovereinsbank verlässt das alte Staatsbank-Gebäude und zieht in den Turm

München - Die Chefetage der Hypovereinsbank zieht von ihrem eleganten Altbau in der Kardinal-Faulhaber-Straße in das Hypo-Hochhaus am Effnerplatz. Das wiederum wird für einen Mega-Betrag modernisiert.

175 Millionen Euro soll die Modernisierung kosten. Das Sandsteinpalais der Hypovereinsbank in der Kardinal-Faulhaber-Straße hat Bankengeschichte geschrieben. Es wurde im 19. Jahrhundert für die Bayerische Staatsbank errichtet, eine der Keimzellen der Hypovereinsbank, die 2005 von der italienischen Unicredit- Bank übernommen wurde.

Seit 2005 residieren die Bankvorstände der Hypovereinsbank in der von italienischen Stararchitekten umgestalteten ehemaligen Staatsbank in der Kardinal-Faulhaber-Straße. Das altehrwürdige Gebäude soll mit der dazugehörenden Salvatorgarage verkauft werden. Die künftige Nutzung ist völlig offen. Das Geld für den Verkauf wird gleich wieder angelegt: In die Sanierung des Hypo-Hochhauses, die Mitte 2013 in Angriff genommen werden soll.

Das 114 Meter hohe Stelzen-Hochhaus, vom Münchner Architekturbüro Betz entworfen und 1978 eröffnet, soll bis 2018 für 175 Millionen Euro saniert werden. Der Bankenturm soll an die heutigen Bedürfnisse für Büroarbeit angepasst werden. „Als das Hochhaus gebaut wurde, schrieb man noch mit Schreibmaschine, heute geht ja alles über Computer“, so Bank-Sprecher Hartmut Pfeifer zur tz.

Aber auch die Energie-Standards sollen auf den neuesten Stand gebracht werden. Die denkmalgeschützte Fassade bleibt aber erhalten. Die 1100 im Turm arbeitenden Mitarbeiter der Bank sollen während des Umbaus in anderen Gebäuden der Bank untergebracht werden.

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