4500 Polizisten zum Schutz

IAA in München: „Gewalttätige Ausschreitungen“ – Bayerns Innenminister Herrmann warnt vor linken Randalen

Joachim Herrmann, Innenminister von Bayern (CSU), warnt vor Randalen bei der IAA.
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Joachim Herrmann, Innenminister von Bayern (CSU), warnt vor Randalen bei der IAA.

Die IAA Mobility in München steht an. Innenminister Joachim Herrmann warnt nun gegen über Merkur.de vor gewalttätigen Randalen.

München – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sorgt sich im Umfeld der IAA Mobility in München vor Krawallen. Friedlicher Protest sei legitim. „Manche Akteure scheinen aber eher Randale, Krawall und Gewalt im Sinne zu haben“, sagte der CSU-Politiker gegenüber Merkur.de*. „Auch gewalttätige Ausschreitungen sind leider nicht ausgeschlossen.“

IAA Mobility in München: Herrmann warnt vor gewalttätigen Ausschreitungen

Nach Erkenntnissen von Polizei und Verfassungsschutz müsse man „mit einem teilnehmerstarken Protestgeschehen sowie Sabotageaktionen konspirativ agierender Gruppen rechnen“, sagte Herrmann. „Wir wissen von einer erheblichen Mobilisierung des linksextremistischen Spektrums weit über Deutschlands Grenzen hinaus.“ Angesichts dessen kündigte Herrmann „ein konsequentes und frühzeitiges Einschreiten mit starken Polizeikräften“ an.

Vertreter des globalisierungskritischen Netzwerks Attac und des Aktionsbündnisses „Sand im Getriebe“ haben anlässlich der IAA (7.-12. September) bereits zu Protesten aufgerufen. Man werde dafür sorgen, dass „die Zeiten vorbei sind, an denen sich die Automobil-Industrie kritiklos selbst feiern konnte“, sagte Attac-Sprecherin Frauke Distelrath am Montag gegenüber Merkur.de. „Wir crashen die Greenwashing-Party der deutschen Automobil-Industrie“, kündigte auch Lou Winters von „Sand im Getriebe“ an, einem Bündnis von Klimaaktivisten.

IAA Mobility in München: 4500 Polizisten sollen Veranstaltung und Münchner Innenstadt schützen

Um die IAA und die Münchner Innenstadt zu schützen, will der Freistaat laut Herrmann bis zu 4500 Polizisten aus Bayern, weiteren Bundesländern sowie dem Bund einsetzen. Auch die Anreisewege würden kontrolliert.

Neben der Messe München in Riem und den Veranstaltungsorten in der Innenstadt werde man auch im gesamten Stadtgebiet „erheblich mehr Präsenz zeigen“. Dazu stehe man auch im „engen Kontakt mit relevanten Firmen“, sagte Herrmann mit Blick auf Firmen wie BMW.

Bei der letzten IAA im Jahr 2019 in Frankfurt hatte es auch Brandanschläge auf Autohäuser gegeben. Ziel es, „derartige Ereignisse in München zu verhindern“, sagte Herrmann. „Gänzlich ausschließen können wir das trotz hoher Polizeipräsenz und umfassendem Sicherheitskonzept aber leider nicht.“ *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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