Schwester beinahe ein halbes Jahrhundert älter

Mit 76 Jahren: Münchner Theater-Legende wird Vater - so kurios begrüßt er den Nachwuchs

Stolzer Vater: Iberl-Chef Georg Maier sieht in der kleinen Marie ein „absolutes Wunschkind“.
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Stolzer Vater: Iberl-Chef Georg Maier sieht in der kleinen Marie ein „absolutes Wunschkind“.

Georg Maier ist wieder Vater geworden. Stolz präsentiert der Chef der Iberl-Bühne Töchterchen Marie. Der 76-Jährige ist heilfroh, dass es ein Mäderl geworden ist.

München - Ganz der Papa! Das sei das Erste gewesen, was Familie und Freunde beim ersten Blick auf Marie gesagt haben. Stolz berichtet Georg Maier (76), Bühnenautor und Chef der Iberl-Bühne, von seinem Töchterchen, das jetzt sechs Tage alt ist: „3280 Gramm schwer und 52 Zentimeter groß, so kam sie pumperlgsund auf die Welt. Marie ist mein größtes Glück“, sagt Maier. Das Mäderl - für ihn und seine Frau Raphaela (34) ein „absolutes Wunschkind“.

Wie modelliert schaut seine Marie aus. Georg schwärmt: „Sie hat eine wunderschöne Nase und einen Mund wie gezeichnet. Sie ist ein Wunder.“ Ein bisserl Angst würde ihre Schönheit dem Papa schon machen: „In 1000 Wochen muss ich wahrscheinlich mit der Schrotflinte die Kerle abhhalten.“

Iberl-Chef rigoros: „Buam mog i ned“

Von Anfang an sei er sich sicher gewesen, dass es ein Mädchen wird: „Buam mog i ned. Wenn i oan gwollt hätt’, dann hätt’ i oan gmacht. I woaß, wias geht. I bin ja koa 20-Jähriger mehr“, sagt der Papa und lacht. „I mog nur Mäderl im Haus.“ Schließlich will sich der Künstler keine eigenen Konkurrenten in den vier Wänden machen.

Apropos weibliches Geschlecht: Georgs erstes Kind ist auch eine Tochter, Georgia (45) - und auch bildschön. Sie ist nun die große Schwester von Marie. Und die Kleine wiederum ist bereits Tante. Denn Georgia hat die Söhne Thimo (8) und Marvin (12). Die Brüder sind „ganz narrisch mit Marie“, so Georg. Der jüngere Neffe hat seiner Tante Marie ein Bild gemalt: Das Baby im Bauch von Raphaela mit Brezn, Bier, Handy und einem Fernseher. „Ich habe einen Lachanfall bekommen. Wir haben es gerahmt und aufgehängt“, so der Opa.

Ein Willkommensgruß für Baby Marie von Raphaelas Eltern.

Musik ist Marie in die Wiege gelegt

Ja, die Kunst, sprich Musik und Gesang, ist Marie in die Wiege gelegt: So ist ihre Mama Raphaela Sängerin und Schauspielerin, Vater Georg ein Jazzer. Und Maries Oma, Marlene Hinterberger, ist Professorin für Orgelmusik.

The show must go on - das heißt es deshalb auch für die junge Mutter. Bereits in vier Wochen wird Raphaela im Stück „Hollerküacherl“ auf der Iberl-Bühne als Köchin Felicitas stehen.

Tina Layes

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