Polizei empfängt Zug-Rüpel

Zwischen Nürnberg und München: Mann sorgt für Aufsehen in ICE - und zieht mitten in der Fahrt die Notbremse

Bundespolizisten kontrollieren im ICE 602 von München nach Hamburg die Einhaltung der Hygieneregeln, insbesondere das Tragen einer Nase-Mund-Bedeckung. Laut Bahn laufen bundesweit regelmäßig Präventions- und Kontrollaktionen in Zügen und Bahnhöfen mit Unterstützung der Bundespolizei.
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Am Hauptbahnhof München hatte die Polizei für ein Empfangskomitee gesorgt: Den betrunkenen Mann, der mehrfach die Notbremse gezogen hatte, nahmen die Beamten fest. (Symbolbild)

Ein Betrunkener hat es im ICE von Nürnberg nach München an die Spitze getrieben. Er hatte kein Ticket, rauchte auf der Toilette. Und zog die Notbremse.

Die Notbremse eines Zugs zum Spaß zu benutzen, ist kein Kavaliersdelikt. Einen 37-Jährigen erwartet deshalb ein Strafverfahren. Im ICE von Nürnberg nach München* fiel der wohnsitzlose Ungar den Zugbegleitern auf, als er mehrmals die Notbremse des ICE betätigte.

Außerdem rauchte er in der Zugtoilette. Kurz vor der Einfahrt des Zuges am Münchner Hauptbahnhof wollten die Schaffner sein Ticket kontrollieren – er hatte aber keines und verhielt sich aggressiv. Auch deshalb wird er belangt. Am Münchner Hauptbahnhof* nahm ihn die Polizei in Empfang und er beruhigte sich wieder. Ein Alkoholtest ergab 1,57 Promille. (laf) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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