Wechsel an der Spitze

Er ist der neue Chef der MVG

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Neuer Chef der MVG: Ingo Wortmann

München - Der Nachfolger von Herbert König steht fest: Es ist Ingo Wortmann. Er wird die Spitze der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) übernehmen.

Er ist der Erbe des Königs: Ingo Wortmann heißt der Nachfolger von Herbert König (64) an der Spitze der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Das hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke München am Donnerstag entschieden. 

Herbert König wird am 31. Oktober in den Ruhestand gehen. Ebenfalls entschieden ist die Nachfolge für den technischen Werksleiter, Stephan Schwarz. Ihm wird Helge-Uve Braun nachfolgen, sein bisheriger Stellvertreter. Schwarz geht am 31. Januar 2017 in Ruhestand. Wortmann (46) ist derzeit Geschäftsführer für Verkehr und Nahverkehr der Stadtwerke in Ulm und Neu-Ulm. Seit 2000 ist er in vielen Funktionen beim Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) aktiv, seit 2010 als Vizepräsident. Donnerstag hatte er sich in einer Abstimmung gegen einen weiteren Kandidaten durchgesetzt, der ebenfalls aus einem namhaften Verkehrsunternehmen kommen soll. 

So sah München Anfang der 70er-Jahre aus

München U-Bahn-Bau S-Bahn-Bau 70er Jahre
11 Uhr auf dem Marienplatz ist Zeit fürs Glockenspiel – keine Absperrung, keine Schnur, kein Gitter, kein Zaun trennte die Touristen unter dem Neuen Rathaus von der 30 Meter tiefen Baugrube des U- und S-Bahnhofes. Wie durch ein Wunder ist niemand hineingefallen, obwohl alle eine Viertelstunde lang nur nach oben blickten. © Heinz Gebhardt
München U-Bahn-Bau S-Bahn-Bau 70er Jahre
Die Baustelle auf dem Marienplatz. © Heinz Gebhardt
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Unter dem Marienplatz, noch ohne Zwischengeschoss: Eine Mega-Halle. © Heinz Gebhardt
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Ein Blick auf den Marienplatz. Bessergesagt Mariengrube. © Heinz Gebhardt
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Offene Baugrube von Schwabing zum Odeonsplatz: Die Straßenbahn fuhr auf riesigen Stahlträgern über das U-Bahn-Bauloch von der Münchner Freiheit bis zum Odeonsplatz, Autos durften mal links, mal rechts, mal gar nicht dahinschleichen und Fußgänger suchten sich selbst irgendeinen Wanderweg durch das Baumaschinenparadies. © Heinz Gebhardt
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Ohne Promis und Medienspektakel, dafür mit 1500 Dackeln und lustigen Münchnern feierte Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel das Ende der Baugrubenzeit und die Eröffnung der Fußgängerzone. © Heinz Gebhardt
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Das erste moderne Hochhaus Münchens steht längst unter Denkmalschutz: 1974 begann der Bau des 113 Meter hohen Hypo-Towers. Ein Höhepunkt! © Heinz Gebhardt
München U-Bahn-Bau S-Bahn-Bau 70er Jahre
Pünktlich zu Olympia wurde der 99,5 Meter hohe BMW-Vierzylinder fertiggestellt – hier ein Foto aus der Bauzeit. Während der Spiele musste er auf seinen Namen verzichten: Das BMW-Logo wurde abmontiert, weil die Olympiaveranstalter keine kostenlose Werbung duldeten … © Heinz Gebhardt
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Das kurioseste Bauwunder um 1970 war die Stachusbrücke, eine gewaltige Holzbrücke von der Bayerstraße zum Karlstor. Sie war der einzige Weg, um von einer Seite auf die andere zu kommen – und das zudem nur für Menschen, die gut zu Fuß waren. Für ältere Menschen, Behinderte und Kinderwagen: keine Chance! Bei Schneefall gesperrt, schlitterten und purzelten im Winter trotzdem alle hinüber und herunter. © Heinz Gebhardt
München U-Bahn-Bau S-Bahn-Bau 70er Jahre
Entweder ­wurden Absperrungen ignoriert und man schlüpfte durch jede sich bietende Baulücke, oder man setzte vorsichtshalber doch mal einen Bauhelm auf und spazierte einfach durch die Betonröhren. Die Münchner wussten sich halt zu helfen … © Heinz Gebhardt
München U-Bahn-Bau S-Bahn-Bau 70er Jahre
Auf dem ehemaligen Flughafen Oberwiesenfeld entstanden Olympiastadion und Olympiahalle. © Heinz Gebhardt
München U-Bahn-Bau S-Bahn-Bau 70er Jahre
Die Schuttberge drumherum mit den Trümmern des Zweiten Weltkriegs wurden begrünt und zum Erholungsgebiet Olympiapark. © Heinz Gebhardt

Helge-Uve Braun (53) ist seit 2004 bei den Stadtwerken, wo er vom Projektleiter zum Geschäftsführer der SWM Infrastruktur aufstieg. Unter anderem ist er im Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft aktiv.

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