Fahndungserfolg

Intensivtäter an mehreren Pkw-Aufbrüchen in München beteiligt

München - Die Polizei konnte mehrere Pkw-Aufbrüche in der Münchner Innenstadt aufklären. Der Fall wird aber noch nicht zu den Akten gelegt: DNA-Spuren deuten auf weitere Verstrickungen hin.

Fahndungserfolg der Polizei: Mehrere Pkw-Aufbrüche in der Münchner Innenstadt konnten aufgeklärt werden. Die Taten ereigneten sich am 12. März in einer Tiefgarage. Damals waren mehrere Wagen aufgebrochen und Gegenstände im Gesamtwert von etwa 1800 Euro entwendet worden.

Zeugen konnten laut Polizeibericht damals beobachten, wie eine zunächst unbekannte Person in auffälliger Weise vorher in die besagten Fahrzeuge blickte. Während der Anzeigenaufnahme durch herbeigerufene Polizeibeamte der PI 14 (Westend) konnte in Tatortnähe ein mittlerweile 28-jähriger Intensivtäter kontrolliert werden. Im ersten Gespräch gab er an, dass er sich am 12.03.2015 zufällig mit einem Freund getroffen hätte und dieser den Vorschlag unterbreitet hätte, Fahrzeuge aufzubrechen und Wertgegenstände zu entwenden. Nähere Angaben konnte und wollte der 28-Jährige nicht machen und wurde vor Ort entlassen.

Bei Wahllichtbildvorlagen konnten Zeugen den 28-Jährigen eindeutig als die Person identifizieren, welche die Fahrzeuge vorher besichtigt hatte. Durch die Spurensicherung wurde DNA-fähiges Material an dem angegangenen Pkw gesichert. Diese DNA stimmte mit der von dem 28-Jährigen nicht überein, sodass davon ausgegangen werden muss, dass noch eine weitere Person an den Diebstählen beteiligt war. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich ebenfalls noch heraus, dass eine am Tatort gesicherte DNA-Spur mit einer weiteren Spur von einem Pkw-Aufbruch im Dezember 2014 übereinstimmt. Somit steht fest, dass der unbekannte Mittäter des 28-Jährigen hierfür als Tatverdächtiger in Frage kommt. Die Ermittlungen dauern an.

dor

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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