Amokfahrt bei Bad Tölz

Betrunkener Münchner: Irre Flucht mit 2,46 Promille

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Bad Tölz/Wackersberg - Mit vereinten Kräften konnten ein Busfahrer und die Polizei am Samstagnachmittag einen Autofahrer stoppen, der sich trotz eines Alkoholpegels von 2,46 Promille noch ans Steuer gesetzt und die Flucht ergriffen hatte.

Der betrunkene Münchner (37) war zunächst gegen 17.10 Uhr unangenehm aufgefallen. Denn sein geparkter VW blockierte einem vom Tölzer Amortplatz kommenden RVO-Linienbus die Durchfahrt auf der Königsdorfer Straße. Der Busfahrer, ein 27-jähriger Lenggrieser, verständigte die Polizei. Währenddessen kam der Münchner zu seinem VW zurück. Obwohl er ganz offensichtlich volltrunken war, stieg er ein und fuhr ortsauswärts davon. Auch der Bus setzte nun seinen Weg fort.

Unterwegs sah er den Münchner VW jedoch bald wieder, und zwar in einer Einfahrt „Am Einbach“ in Wackersberg. Damit der Betrunkene nicht noch einmal weiterfuhr, stellte sich der Bus vor die Ausfahrt. Der Lenggrieser sprach den Münchner an. Der aber fuhr unvermittelt los und rammte mit seinem Pkw frontal die Vorderachse des Busses. Anschließend setzte er zurück und flüchtete über den Gehweg zurück auf die Straße ortsauswärts.

Endstation war für ihn schließlich im Bereich der Leitzingerau, wo es einer Polizeistreife gelang, ihn anzuhalten. Die Beamten führten bei dem Mann einen Atemalkoholtest durch, der einen Promillewert von 2,46 ergab. Der Münchner musste seinen Führerschein abgeben und zur Blutentnahme antreten. Er hat zudem eine Anzeige am Hals. Die Reparatur seines VW kostet geschätzte 500 Euro. Am RVO-Bus konnte bislang kein Schaden festgestellt werden.

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