Uferbereich im Fokus

Halsbrecherische Pläne bei Isar-Hochwasser: Polizei kann einige Münchner gerade noch stoppen

Das Isar-Hochwasser hielt einige Münchner nicht ab. Kräfte der Polizei griffen ein, um gefährliche Manöver zu unterbinden.

München - Für die städtische Isar gilt weiterhin Hochwasser-Meldestufe 2. Mit einem eindringlichen Appell hat sich die Feuerwehr an die Münchner gewandt; der Tenor unmissverständlich: „Bitte halten Sie sich von der Isar fern!“* Die Stadt hat ein Bade- und Bootfahrverbot für die „Reißende“ erlassen.

Bei Isar-Hochwasser in München: Zahlreiche Bürger ignorieren Verbote

Am Montag hat die Polizei begonnen, die Isar und ihre Uferbereiche zu überwachen, „um bei möglichen durch das Hochwasser verursachten gefährlichen Situationen einzuschreiten.“

An das Betretungsverbot für Fuß- und Radwege hielten sich nicht alle Münchner. Die Polizei „erinnerte“ daran, zum Teil mit Lautsprecherdurchsagen. Einige Male waren Beamte gezwungen zu reagieren, wie es im Pressebericht vom Dienstag heißt.

München: Mehrere Polizei-Einsätze bei Isar-Hochwasser

  • Am Montagnachmittag (gegen 15.25 Uhr) wurden von Beamten zwei Schwimmer im Bereich der Brudermühlbrücke festgestellt. Die Polizisten sprachen das Duo an, woraufhin dieses den Bereich verließ.
  • Ebenfalls am Montag, gegen 18.20 Uhr, trafen Einsatzkräfte nahe der Reichenbachbrücke auf eine badende Person. „Sie wurde auf ihr Verhalten angesprochen und danach wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Verstoßes gegen das aktuelle Badeverbot erstellt“, ist dem Pressebericht zu entnehmen.
  • Am Dienstagvormittag war ein Kanufahrer im Bereich der Zentralländstraße unterwegs, kurz nach 10 Uhr ein Surfer an der Thalkirchner Brücke. Beide wurden auf das aktuelle Verbot hingewiesen; sie verließen im Anschluss die Isar.

Der Isar-Pegel in München* dürfte erst am Dienstagabend Meldestufe 2 unterschreiten. Laut Hochwassernachrichtendienst (HND) Bayern belief er sich noch um 11.45 Uhr auf 3,04 Meter. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © fkn

Auch interessant

Kommentare