Im Sperrengeschoss

Isartor: Versuchte Raubüberfälle - mit Spielzeugpistole? 

München - Zwei Frauen werden am Donnerstagmorgen kurz nacheinander von zwei Männern mit einer Waffe bedroht. Einmal kommen jedoch Plastikstreifen aus der Mündung. Die Polizei sucht nach Zeugen der Tat.

Am Donnerstag gegen 08.25 Uhr war eine 27-jährige Bankkauffrau aus dem südlichen Münchner Landkreis auf dem Weg in die Arbeit. Als sie vom Sperrengeschoss Isartor zur Rolltreppe an die Oberfläche ging, bemerkte sie zwei männliche Personen. Diese führten einen Kinderwagen mit sich. Einer der beiden hatte eine Pistole in der Hand und richtete sie auf die Frau. 

Sie ging an den beiden Männern vorbei, die Geld von ihr forderten. Als sie noch ein Klack-Geräusch hinter sich hörte, flüchtete die Frau nach oben und verständigte die Polizei. Die eingeleitete Sofortfahndung verlief ergebnislos. 

Parallel dazu meldete sich im Laufe des Vormittags eine weitere Frau bei der Polizei, der die beiden Männer offenbar ebenfalls begegnet waren. Auch dieser Dame waren die beiden aufgefallen, da sie gegen 08.15 Uhr im Sperrengeschoss am Isartor mit einer Pistole hantiert hatten. 

Beim Betätigen des Abzuges waren jedoch Plastikstreifen aus der Pistole herausgetreten, sodass die Frau sie als Spielzeugwaffe erkannte. Sie fühlte sich durch die Handlungen der Personen nicht bedroht und meldete den Vorfall laut Polizei lediglich vorsorglich. 

Täterbeschreibung: 

Beide Mitte/Ende 30 Jahre alt, 180 cm groß, bekleidet mit einer Jeans und blauem Oberteil sowie dunkelgrünem Oberteil. 

Zeugenaufruf: 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

kf

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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