Islamisten sollen auf Bewährung freikommen

München - Im Prozess gegen vier mutmaßliche Islamisten vor dem Oberlandesgericht München hat die Bundesanwaltschaft am Dienstag Bewährungsstrafen beantragt.

 Für zwei der Angeklagten, darunter eine Frau, forderte sie wegen Unterstützung und Werbung für eine terroristische Vereinigung Jugendstrafen von acht Monaten auf Bewährung, für einen weiteren Angeklagten zehn Monate. Beim vierten Angeklagten, der zur Tatzeit erst 15 Jahre alt war, plädierte sie auf eine Schuldfeststellung, ohne ein Strafmaß zu nennen.

Gegen die geständigen jungen Leute im Alter zwischen 18 und 24 Jahren war das Verfahren abgetrennt worden. Der Prozess gegen vier übrige Angeklagte wird voraussichtlich noch bis Ende September dauern.

Alle acht sind wegen Unterstützung der terroristischen Vereinigungen Al Kaida und Ansar al-Islam sowie der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt. Sie sollen auf der Internetseite der Globalen Islamischen Medienfront Propagandamaterial und Gräuelvideos verbreitet haben.

dpa

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