Israels Diplomaten ziehen an die Isar

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Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman

München - Am Freitag wollen Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und der israelische Außenminister Avigdor Lieberman eine gemeinsame Erklärung über ein neues Generalkonsulat in München unterzeichnen.

Es soll ein neuer Meilenstein der deutsch-jüdischen Beziehungen werden – und am Freitag will Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem israelischen Außenminister Avigdor Lieberman feierlich das ideelle Fundament gießen: Im Kuppelsaal der bayerischen Staatskanzlei unterzeichnen die beiden Partner eine gemeinsame Erklärung über ein neues Generalkonsulat in München.

Damit besiegeln sie die wichtigste diplomatische Vertretung Israels in Deutschland nach der Botschaft in Berlin. Die Mitarbeiter sollen spätestens bis zum Sommer in eine Miet-Immobile an die Isar ziehen, bestätigte Sprecher Yinan Cohen der tz: „Wir wollen unsere neue Vertretung so schnell wie möglich eröffnen.“

Über den Standort hüllen sich die Israelis allerdings noch in Schweigen. Das hat zwei wesentliche Gründe: Zum einen muss die Immobilie den enorm hohen Ansprüchen der Sicherheitsexperten genügen. Und zum anderen wollen die Israelis ihre potenziellen Nachbarn nicht voreilig beunruhigen – das könnte bei Firmen und Privatleuten vor allem durch die besonderen Schutzmaßnahmen für eine israelische Vertretung passieren.

In der Staatskanzlei laufen die Vorbereitungen für den symbolischen Akt auf Hochtouren: „Der Ministerpräsident begrüßt die Pläne für das Generalkonsulat sehr, dadurch wird die Zusammenarbeit vertieft“, sagte eine Sprecherin der tz. Neben der Unterzeichnung ist auch ein Besuch der Gedenkstätte für die Opfer des Olympia-Attentats von 1972 geplant.

bez

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