Wiesn fällt wieder aus

Italiener vermissen das Oktoberfest - So erinnern sie sich an die Wiesn

Alex de Prospo aus Italien
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Alex de Prospo aus Rom vermisst die Wiesn.

Die Wiesn fällt aus. Das ist nicht nur für Münchner schwer zu ertragen. Sondern auch für Italiener. Eigentlich wären sie dieses Wochenende in Scharen angereist.

Dieses Wochenende wären sie wieder über den Brenner gekommen: Zehntausende Italiener, die sonst am mittleren Wiesn-Wochenende München mit ihrer Lebensfreude begeisterten. Aber: Wieder keine Wiesn heuer. Auch für unsere italienischen Freunde ein harter Schlag.

Alessandro de Prospo (29) aus Rom beispielsweise erzählt der tz: „Das Oktoberfest ist eigentlich immer ein fester Termin für mich. Ich komme mit einem Wohnmobil und zwei Freunden und wir verbringen das ganze Wochenende dort. Es spielt keine Rolle, dass wir kein Deutsch sprechen, die Hände reichen.“ Am meisten vermisst der Barkeeper die festliche Stimmung. „Dieses Jahr werde ich nicht trinken, sondern andere zum Trinken bringen!“

Italiener vermissen das Oktoberfest

Auch das Unternehmer-Ehepaar Damiana und Marino Pasculli (53, 57) aus Rom ist traurig, heuer nicht in München feiern zu können. „Wir vermissen die Steckerlfische und die Musik. Covid hat uns den Spaß genommen.“

So geht es auch der Römerin Santina Senese (28): „Ich habe mir früher immer am Bahnhof ein Dirndl gekauft und den ganzen Tag gefeiert. Ich mag die Wiesn-Partys, die Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen und das gemeinsame Feiern. Dieses Jahr ist es traurig, aber ich spare schon für nächstes Jahr. Oktoberfest, wir vermissen dich!“ (Giulia Antonelli) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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