Hier fühlt man sich wie ein Fisch im Wasser

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Direktor Manuel Pretzl im simulierten Bach, der auf die Besucher reagiert.

München - Im Münchner Jagd- und Fischereimuseum fasziniert derzeit ein neuer interaktiver Bach die Besucher. Wer still hält, kann die Forellen und Äschen darin aus der Nähe beobachten.

Ein Bach murmelt im ersten Stock des Jagd- und Fischereimuseums, gleich hinter den Streicheltieren. „Zum Auftakt war eine Mutter mit ihren zwei kleinen Kindern da“, erzählt Museums­direktor Manuel Pretzl. „Die Zwei haben gleich ihre Schühchen ausgezogen und sind reingesprungen.“

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Der Direktor kichert, denn der Bach ist eine interaktive Lichtinstallation. Wer still hält, kann die Forellen und Äschen darin aus der Nähe beobachten. „Oder man scheucht sie mit dem Fuß auf“, sagt Pretzl. „Dann flüchten sie – wie ihre realen Vorbilder es auch tun würden – unter die Uferböschung.“

Für das naturgetreue Bild sorgt ein Beamer an der Decke. Daneben registrieren zwei Infrarotkameras jeden Besucher, der seinen Fuß in den Bach setzt. „Der Computer wertet das aus“, erklärt Modellbaumeister Wilhelm Koch. Die Bewegung von Wasser, Fischen und Luftblasen wird so auf die Bewegung der Besucher abgestimmt – selbst das „Platsch“ ist zu hören.

Der Lichtbach ist der Eingang zur neuen Fischereiabteilung. Dort werden nun nach und nach die Dioramen mit Reh, Fuchs und Marder gegen solche ausgetauscht, die Flüsse und Seenlandschaften zeigen.

Das Jagd- und Fischereimuseum in der Fußgängerzone ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags bis 21 Uhr. Eintritt: 3,50 Euro für Erwachsene, 1 bis 2,50 Euro für Kinder, 7 Euro für Familien.

V. Fläxl

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