Es geht ums Forstgebiet Moosschwaige

Stadtrat: Schluss mit Schuss?

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Im Visier: Wenn es nach der CSU-Fraktion im Stadtrat geht, soll’s an der Moosschwaige keine Drückjagden mehr geben Fotos

München - Wofür ist er da, der Wald? Zum Durchschnaufen, zum Spazierengehen? Oder zum Jagen? Diese Frage stellt sich gerade im städtischen Forstgebiet Moosschwaige im Südwesten Aubings.

 Die CSU-Stadträte Robert Brannekämper, Manuel Pretzl, Otto Seidl und Johann Stadler fordern jetzt per Antrag, dort solle es keine Drückjagden mehr geben. Statt forstwirtschaftlicher Nutzung solle „die Erholungsfunktion“ im Vordergrund stehen.

„Gerade für unzählige Spaziergänger, Hundebesitzer, Jogger, Radfahrer, Nordic Walker und besonders für Familien ist die Moosschwaige besonders an den Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel“, heißt es in dem Antrag. Und: „Kinder sollten Wild auch noch in freier Natur erleben und beobachten können, wie es der örtliche Bezirksausschuss schon vor einiger Zeit gefordert hat.“

Deshalb müsse der Stadtrat die Vorgaben des Kommunalreferats „schnellstens korrigieren“. Jene Vorgaben, die dazu geführt haben, dass allein zwischen 2005 und 2009 in diesem Gebiet insgesamt 159 Rehe geschossen worden waren. Die CSU-Stadträte weisen darauf hin, dass das einen überdurchschnittlichem Abschuss bedeutet. Während die Fachliteratur acht abgeschossene Rehe pro 100 Hektar und Jahr empfehle, liege diese Zahl an der Moosschwaige bei über 30. Und das in einem Wald, in dem viele Münchner gern spazierengehen …

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