Gegendemonstranten jubeln

Jazz-Musiker übertönen Neonazi-Versammlung

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Dieses Foto von der Aktion postete die Bayerische Staatsoper bei Facebook.

München - Mit Jazz gegen rechtsradikale Umtriebe – das war die einzig richtige Antwort der Bayerischen Staatsoper gegen eine rechtsradikale Gedenkwache auf dem Max-Joseph-Platz.

Dort versammelten sich am Freitagabend 13 Neonazis, um an den Tod des Holocaustleugners und Antisemiten Reinhold Elstner zu erinnern, der sich am Abend des 25. April 1995 an der Feldherrenhalle mit Benzin übergossen und angezündet hatte.

Inmitten der Operngäste, die um 19 Uhr zur Aufführung von La Traviata strömten, erschienen zwischen den Säulen fünf Musiker, die den Lärm der Neonazis zeitweise mit feinstem Jazz bei weitem übertönten. 200 Gegendemonstranten jubelten.

Um 20 Uhr packten die Neonazis ihr Zeug und verschwanden. Kurzfristig musste die Polizei eingreifen, als Gegendemonstranten versuchten, sich zu den Neonazis in die U-Bahn zu quetschen. Danach kehrte Ruhe ein.

tz

Fotoquelle: Bayerische Staatsoper bei Facebook

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